Leidet der Blauregen häufig unter Krankheiten oder Schädlingen?

Der Blauregen (bot. Wisteria) gilt als winterhart und robust. Er ist nicht sonderlich anfällig für Pflanzenkrankheiten und/oder Schädlinge. Das heißt jedoch nicht, dass beides nie auftreten wird, aber allzu viele Sorgen sollten Sie sich nicht darüber machen.

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Blattläuse knabbern gelegentlich an einem Blauregen

Für welche Krankheiten ist der Blauregen anfällig?

Gelegentlich tritt beim Blauregen eine Chlorose auf. Gelbe Blätter sind oft ein erster Hinweis. Die Ursachen liegen in der Wasser- und/oder Nährstoffversorgung. Auf einen Mangel oder Überschuss reagiert der Blauregen recht empfindlich. Bei einem Schädlingsbefall denken Sie vor allem an Spinnmilben und Blattläuse.

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Wie bekämpfe ich Schädlinge an meinem Blauregen?

Wühlmäuse können Sie auf unterschiedliche Weise bekämpfen, mit Gift sollten Sie jedoch vorsichtig sein. Oft wird eine Vertreibung durch Geräusche und/oder Gerüchte empfohlen. Einen Versuch ist dies sicherlich wert, zumal Sie damit keinen Schaden anrichten. Wirkungsvoller ist allerdings eine Katze, die Wühlmäuse fängt.

Spinnmilben und Blattläuse sollten Sie so schnell wie möglich bekämpfen, damit sie keinen bleibenden Schaden anrichten können. Besonders bei trockenem und warmem Wetter droht ein Befall mit Spinnmilben. Diese können Sie mit einem kräftigen Wasserstrahl abspülen.

Besonders wirksam ist eine milde Seifenlösung. Nach einigen Tagen sollten Sie die Behandlung wiederholen, um einem erneuten Befall vorzubeugen. Blattläuse bekämpfen Sie auf die gleiche Weise, außerdem helfen hier auch Nützlinge wie Ohrenkneifer.

Wie beuge ich Schädlingen beim Blauregen vor?

Die wirksamsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Krankheiten und Schädlingsbefall sind die Wahl eines geeigneten Standorts und die richtige Pflege. Fühlt sich Ihr Blauregen wohl, dann ist er auch widerstandsfähig. Gönnen Sie ihm also einen sonnigen Platz, ausreichend Wasser und einen stickstoffarmen Dünger.

Pflanzen Sie den Blauregen zum Schutz gegn Wühlmäuse in einen so genannten Wühlmauskorb. Dieser sollte aber unbedingt aus Draht sein, da sich die Mäuse durch Plastik nicht abschrecken lassen, sie fressen sich einfach hindurch. Aus stabilem Draht können einen Schutz auch gut selber anfertigen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • gelegentliches Austreten von Chlorose
  • Wurzeln sehr beliebt bei Wühlmäusen
  • Befall mit Spinnmilben oder Blattläusen möglich
Text: Ursula Eggers
Artikelbild: Sanja Karin Music/Shutterstock

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