Die Bergpalme ist eine pflegeleichte Zimmerpflanze

Die aus den Regenwäldern Mexikos stammende Bergpalme (Chamaedorea) gehört zu den pflegeleichten Palmenarten. Sie braucht weniger Licht als andere Arten und verzeiht kleine Pflegefehler schon einmal. Sie blüht sogar recht schnell. Nur auf Schädlinge sollten Sie gut achten, wenn Sie eine Bergpalme als Zimmerpflanze pflegen.

Bergpalme Topfpflanze
Die Bergpalme ist eine sehr genügsame Zimmerpflanze

Bergpalmen vertragen direktes Sonnenlicht nicht so gut

In ihrer Heimat bekommen Bergpalmen zwar recht viel Licht, sie stehen aber niemals direkt in der Sonne. Wenn Sie eine Bergpalme als Zimmerpflanze halten, suchen Sie ihr einen Standort, an dem sie allenfalls in den Morgen- oder Abendstunden direkte Sonnenbestrahlung bekommt.

Zu dunkel darf die Bergpalme nicht stehen, da sie bei zu wenig Licht vergeilt und braune Blätter bekommt. Der Wuchs wirkt dann eher kümmerlich.

Im Sommer dürfen Sie Ihre Bergpalme gern nach draußen stellen. Suchen Sie einen Platz im Halbschatten und stellen Sie sie nicht direkt in die Sonne, damit die Wedel nicht verbrennen. Wird es kühler als zehn Grad, holen Sie die Zimmerpflanze wieder ins Haus.

Bergpalme als Zimmerpflanze richtig pflegen

  • Im Sommer viel gießen
  • mäßig düngen
  • jährlich umtopfen
  • im Winter kühler stellen

Bergpalmen brauchen recht viel Wasser. Tauchen Sie den Topfballen alle zwei Wochen in einen Eimer Wasser, damit sich das Substrat vollsaugen kann. Kurzzeitig verträgt die Bergpalme sogar stehendes Wasser an den Wurzeln. Besprühen Sie die Blätter ruhig häufiger mit Wasser, damit sich keine braunen Wedel bilden.

Gedüngt wird die Bergpalme einmal im Monat mit normalem Flüssigdünger. Reduzieren Sie die auf der Verpackung angegebene Menge um die Hälfte.

Bergpalmen sollten Sie jedes Jahr im Frühjahr umtopfen. Ein größerer Topf ist nur notwendig, wenn die Wurzeln oben aus dem Gefäß herausragen.

Etwas kühler überwintern

Während der Wachstumsphase ab März bis September liebt die Bergpalme hohe Temperaturen. Im Winter sollten Sie sie kühler stellen. Ideale Wintertemperaturen liegen zwischen 12 und 14 Grad.

Im Winter wird die Bergpalme spärlicher gegossen. Geben Sie nur dann frisches Wasser, wenn der Topfballen oben schon ausgetrocknet ist.

Bergpalmen sind nicht winterhart und vertragen Temperaturen unter zehn Grad nur für kurze Zeit.

Tipps

Bergpalmen lassen sich über Samen vermehren. Die Vermehrung der ungiftigen Zimmerpflanze ist allerdings langwierig und daher nur für Palmenfreunde mit viel Geduld zu empfehlen.

Text: Sigrid Hestermann

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