Tipps zur Pflege der Bergpalme

Bergpalmen sind ideale Zimmerpflanzen, denn sie sind nicht nur ungiftig, sondern benötigen auch nur wenig Pflege. Leichte Pflegefehler verzeiht diese robuste Palmenart, die im Zimmer selten höher als einen Meter wird. So pflegen Sie die Bergpalme richtig.

Bergpalme gießen
Die Bergpalme braucht nur wenig Pflege
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Wie gießen Sie eine Bergpalme richtig?

Im Sommer braucht eine Bergpalme sehr viel Wasser. Alle 14 Tage sollten Sie den Topfballen in einen Eimer Wasser stellen, damit er sich vollsaugen kann. Kurzzeitig vertragen Bergpalmen sogar stehendes Wasser.

Während des Winters gießen Sie weniger. Dann bekommt die Bergpalme nur frisches Wasser, wenn das Substrat oben ausgetrocknet ist.

Besprühen Sie die Wedel der Bergpalme im Sommer und Winter häufiger, um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen. Sie dürfen Leitungswasser zum Gießen verwenden, da das Wasser ruhig etwas kalkhaltig sein kann.

Wann werden Bergpalmen gedüngt?

Düngen Sie nicht zu gut. In der Regel reicht es aus, wenn Sie eine Bergpalme in der Zeit von März bis September einmal im Monat mit Flüssigdünger versorgen. Dabei wird die empfohlene Menge reduziert.

Im Winter und in den ersten Monaten nach dem Umtopfen wird die Bergpalme nicht gedüngt.

Wie oft muss die Bergpalme umgetopft werden?

  • Umtopfen im Frühjahr
  • Pflanze vorsichtig austopfen
  • altes Substrat abschütteln
  • frische Erde geben
  • Vorsicht mit den Wurzeln!

Es ist empfehlenswert, Bergpalmen jedes Jahr im Frühjahr umzutopfen. Dabei wird die Pflanze aus dem Topf gezogen. Das alte Substrat wird vorsichtig abgeschüttelt und durch frische Erde ersetzt.

Ein größerer Topf ist nur notwendig, wenn der Wurzelballen zu groß geworden ist. Verwenden Sie ausreichend tiefe Pflanzgefäße.

Die Wurzeln der Bergpalme sind sehr empfindlich. Seien Sie deshalb beim Umtopfen sehr vorsichtig.

Müssen Bergpalmen geschnitten werden?

Eine Bergpalme müssen Sie nicht schneiden. Entfernen Sie nur braune Blätter.

Auf welche Krankheiten müssen Sie achten?

Krankheiten treten so gut wie nie auf. Ist der Wurzelballen dauerhaft zu feucht, kann es zu Wurzelfäule kommen.

Welche Schädlinge können auftreten?

Spinnmilben und Schildläuse treten vor allem dann auf, wenn die Luftfeuchtigkeit am Standort sehr niedrig ist. Befinden sich kleine Gespinste an den Blättern, handelt es sich um einen Spinnmilbenbefall. Klebrige Blätter sind ein Anzeichen für Schildläuse. Sie scheiden den sogenannten Honigtau aus.

Wenn sich die Blätter der Pflanze gelb oder braun verfärben, untersuchen Sie sie auf Schädlinge. Brausen Sie die Bergpalme gut ab und verwenden Sie gegebenenfalls Insektizide aus dem Fachhandel.

Wie wird die Bergpalme überwintert?

Im Winter braucht die Bergpalme einen kühleren Standort. Die Temperaturen sollten dann zwischen 12 und 14 Grad liegen. Kälter als 10 Grad darf es nicht werden, da die Bergpalme nicht winterhart ist.

Tipps

Bekommt die Bergpalme braune Blätter, ist die Luftfeuchtigkeit oft zu niedrig. Auch zu viel Sonne oder ein zu kühler Standort im Winter können verantwortlich sein, wenn die Wedel von Bergpalmen braun werden.

Text: Sigrid Hestermann

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