Agave wird gelb
Gelbe Blätter sind meist kein Anzeichen für Wassermangel

Die Agave bekommt gelbe Blätter – was tun?

Unter geeigneten Standortbedingungen brauchen eigentlich alle Agavenarten nur sehr wenig Pflege. Werden die Blätter der Agave an bestimmten Stelle oder im Ganzen gelb, so kann das verschiedene Gründe haben.

Agaven mögen es trocken und hell

Als Sukkulenten stammen Agaven ursprünglich aus ähnlichen Regionen wie diverse Kakteenarten, sie kommen daher aufgrund des in den Blättern gespeicherten Wassers mit Trockenheit normalerweise gut zurecht. Ein Fehler wäre es daher, wenn die Pflanzen bei gelben Stellen an den Blättern vermehrt gegossen (oder auch gedüngt) würden. Überhaupt ist bei den Agaven zwischen gelben Blattspitzen und ansatzweise welkenden Blättern an der Pflanzenbasis zu unterscheiden. Es ist nämlich durchaus normal, dass die jeweils ältesten Blätter zunächst gelb werden, bevor sie anschließend komplett eintrocknen und abgeschnitten werden können.

Vorsicht beim Umtopfen und Vermehren

Eine Falle lauert auf alle Hobbygärtner bei der Pflege von Agaven, wenn diese umgetopft oder vermehrt werden. Im Gegensatz zu vielen anderen Pflanzen dürfen die Agaven keinesfalls gleich gegossen werden, nachdem:

Alle Schnittstellen und offenen Wunden sollten bei den Agaven erst etwa zwei bis drei Wochen abtrocknen können, bevor sie wieder gegossen werden.

Tipps

Oftmals liegt es schlicht und einfach an Staunässe im Substrat, wenn Agaven gelbe Blätter bekommen und ansatzweise faulig werden. Sie sollten dann in eine mit Lava-Steinchen, Bims-Kies oder Quarzsand vermischte Pflanzerde umgesetzt und besonders im Winter sehr trocken gehalten werden.

Text: Alexander Hallsteiner

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