Agave im Winter
Die Agave muss den deutschen Winter über im Haus verbringen

Die Agave erfolgreich überwintern

Obwohl die charakteristischen Blütenstände der Agaven schon seit Jahrhunderten auch an den Küsten des Mittelmeerraums in den Himmel ragen, stammen die sukkulenten, eigentlich stammlosen Gewächse ursprünglich aus Nord-, Mittel- und Südamerika. Während manche Agavenarten aus gebirgigen Regionen durchaus auch im Freien winterhart sind, müssen andere Arten zwingend an einem frostsicheren Platz im Haus überwintert werden.

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Die Kultur von Agaven als Kübelpflanzen

Bei den meisten Agavenarten hat sich hierzulande die Pflege als Kübelpflanze im Topf eingebürgert. So können die sonnenhungrigen Pflanzen zwischen Frühjahr und Herbst immer an einen möglichst sonnigen Platz gestellt und im Winter unkompliziert ins Haus geholt werden. Damit die Pflanzen im Winter mit dem eingeschränkten Tageslicht im Haus zurecht kommen, sollten Sie diese im Winterquartier nicht düngen und auch nur sehr sparsam gießen.

Geeignete Winterquartiere für Agaven

Wenn Ihre nicht frostharten Agaven den Winter möglichst unbeschadet überstehen sollen, sollten im Winterquartier Temperaturen zwischen 4 und 14 Grad Celsius herrschen. Daher eignen sich in der Regel die folgenden Räumlichkeiten als Winterstandort für die Agave:

  • Kellerräume
  • Treppenhäuser
  • Dachböden
  • unbeheizte Wintergärten

Wichtig ist vor allen Dingen, dass auch im Winter genügend Tageslicht an die Blätter der Agaven gelangen kann.

Frostharte Agaven im Freien überwintern

Bestimmte Arten der Agave sind auch dazu geeignet, im Freien überwintert zu werden. Damit es unter einer schützenden Schicht aus Nadelbaumreisig nicht zu Fäulniserscheinungen aufgrund erhöhter Feuchtigkeitswerte kommt, sollten die Pflanzen oberhalb des Pflanzsubstrats mit einer Schicht aus grobkörnigem Kies umgeben sein.

Tipps

Agaven sind zwar grundsätzlich an Standorte in praller Sonne angepasst, sie reagieren aber durchaus empfindlich auf extreme Gegensätze bei der Lichtzufuhr und Temperatur. Sie sollten die im Kübel kultivierten und im Haus überwinterten Exemplare dieser Pflanzenfamilie daher im Frühjahr nicht gleich ungeschützt der vollen Sonneneinstrahlung aussetzen. Die Pflanzen werden es Ihnen danken, wenn Sie sie aus dem Winterquartier kommend zunächst für einige Tage in den Halbschatten und dann an einem eher bewölkten Tag an den endgültigen Standort im Garten umstellen.

Beiträge aus dem Forum

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  5. erster Schnitt Feigenbaum

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  6. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!