Die robuste Zamioculcas richtig pflegen

Zamioculcas zamiifolia, auch als Glücksfeder bezeichnet, ist eine imposante, bis zu 150 Zentimetern hoch wachsende Zimmerpflanze. Das aus den afrikanischen Tropen stammende Gewächs gilt als äußerst genügsam und verzeiht nahezu alle Pflegefehler. Ob Sie häufiger mal das Gießen oder Düngen vergessen, die Pflanze nicht umtopfen oder zu dunkel stellen: Die Glücksfeder gedeiht trotzdem. Lediglich Staunässe gilt es zu vermeiden.

Zamie Pflege
Die Zamioculcas braucht wenig Aufmerksamkeit
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Welcher Standort ist für Zamioculcas optimal?

Grundsätzlich kommt Zamioculcas mit jedem Standort gut zurecht, so lange die Pflanze nicht in der heißen Mittagssonne stehen muss. Am besten eignet sich ein halbschattiges Plätzchen mit Morgen- oder Abendsonne. Je heller die Glücksfeder steht, desto heller werden ihre Blätter und desto schneller wächst sie auch.

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In welchem Substrat fühlt sich die Glücksfeder besonders wohl

Topfen Sie Ihre Zamioculcas entweder in Palmen- oder in Komposterde ein.

Welche Temperatur sollte am Standort vorherrschen?

Da es sich um eine tropische Pflanze handelt, sollte die Temperatur nicht weniger als 16 °C betragen. Im Sommer sind Temperaturen von rund 20 °C optimal, wobei die Zamioculcas in dieser Jahreszeit und bei trockenem Wetter auch auf dem Balkon oder der Terrasse stehen kann. Im Winter sollte die Zimmertemperatur etwas niedriger sein, um der Pflanze eine Pause zu ermöglichen.

Wie oft sollte man Zamioculcas gießen?

Zamioculcas sollte gleichmäßig feucht gehalten werden. Gießen Sie immer dann, wenn die oberste Substratschicht abgetrocknet ist, jedoch nur mäßig. Staunässe bekommt der Pflanze überhaupt nicht. Im Winter wird weniger Wasser benötigt.

Wann und womit wird Zamioculcas gedüngt?

Düngen Sie Ihre “Zamie” etwa alle vier Wochen mit einem flüssigen Grünpflanzendünger, außer, Sie haben die Pflanze gerade in frisches Substrat umgetopft. Dann warten Sie sechs bis acht Wochen mit der ersten Düngung. Im Winter ist eine Versorgung mit Nährstoffen nicht notwendig.

Wie oft wird die Glücksfeder umgetopft?

Je nach Wachstumsstärke sollte Zamioculcas alle zwei bis drei Jahre umgetopft werden. Sie erkennen den richtigen Zeitpunkt für diese Maßnahme daran, dass die Rhizome aus dem Topf herauswachsen. Verwenden Sie zum Eintopfen eher breite als tiefe Pflanzgefäße, da die Wurzeln vor allem in die Breite gehen.

Lässt sich Zamioculcas selbst vermehren?

Zamioculcas lässt sich durch Blattstecklinge sowie, im Zuge des Umtopfens, durch Teilung sehr gut vermehren.

Auf welche Krankheiten und Schädlinge ist besonders zu achten?

Bei sehr trockener und warmer Raumluft kann es passieren, dass die Glücksfeder durch Schädlinge wie die Rote Spinne oder auch Spinnmilben befallen wird. Achten Sie deshalb auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit, beispielsweise durch häufiges Lüften und gelegentliches Sprühen mit Wasser. Färben sich die Blätter der Pflanze jedoch gelb, steht sie zu nass und ein Abfaulen droht. Topfen Sie die Glücksfeder in frisches Substrat um, sorgen Sie für eine gute Drainage und gießen Sie weniger.

Darf man Zamioculcas gelegentlich zurückschneiden?

Ein Rückschnitt ist absolut nicht empfehlenswert. Wird die Zamioculcas mit der Zeit zu groß, so empfiehlt sich stattdessen eine Teilung.

Tipps

Zamioculcas zamiifolia gehört zu den Aronstabgewächsen und ist als solche leicht giftig.

Text: Ines Jachomowski

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