Vorsicht: Zamioculcas ist leicht giftig

Zamioculcas zamiifolia, wie die auch als Glücksfeder bezeichnete Zimmerpflanze botanisch korrekt heißt, ist erst seit wenigen Jahren bei uns erhältlich. Seitdem hat das robuste Gewächs allerdings einen festen Platz in deutschen Wohnzimmern ergattert. Das ist auch kaum verwunderlich, gilt Zamioculcas doch als extrem widerstandsfähig gegenüber zahlreichen Pflegefehlern und wird zudem selten von Krankheiten oder Schädlingen befallen. Allerdings ist die in Ostafrika heimische Sukkulente leicht giftig.

Zamie giftig
Die Zamioculcas ist eher ungefährlich
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Zamioculcas gering giftig für Mensch und Tier

Die Glücksfeder gehört zur Familie der Aronstabgewächse und ist als solche – wie so viele Vertreter dieser Familie – giftig. Alle Pflanzenteile enthalten Calciumoxalat sowie Oxalsäure, die bei Kontakt mit der Haut bzw. den Schleimhäuten zu Rötungen und Schwellungen sowie zu einem brennendem Gefühl führen. Sowohl Menschen als auch Haustiere reagieren auf diese giftigen Bestandteile.

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Allerdings setzt die Giftwirkung der Glücksfeder erstens sofort ein und hält zweitens nur für eine sehr kurze Zeit an. Wenn ein Kind oder Haustier versucht, Teile der Pflanze zu essen, wird es aufgrund des brennenden und bitteren Mundgefühls schnell wieder davon ablassen. Aus diesem Grund sind schwer wiegende Vergiftungen mit Zamioculcas bislang nicht bekannt. Lediglich bei Kontakt des Pflanzensaftes mit den Augen kann es zu Problemen kommen. Spülen Sie in diesem Fall die Augen gründlich mit klarem Wasser aus. Ein Arztbesuch ist in der Regel nur dann notwendig, wenn die Unannehmlichkeiten längere Zeit anhalten.

Tipps

Um sich vor dem giftigen Pflanzensaft zu schützen, sollten Sie beim Hantieren mit der Glücksfeder (beispielsweise beim Umtopfen und Abtrennen von Blattstängeln) vorsichtshalber Handschuhe tragen und sich eventuell mit dem Blattsaft in Kontakt gekommene Hautteile gründlich waschen.

Text: Ines Jachomowski

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