Bei zu viel Wasser bekommt Zamioculcas gelbe Blätter

Zamioculcas zamiifolia, aufgrund der charakteristischen Anordnung der Blattfedern auch als "Glücksfeder" bezeichnet, stammt aus den trockenen Weiten Ostafrikas. Vor allem auf Sansibar ist das sukkulente Gewächs häufig anzutreffen. Hinsichtlich ihrer Pflege stellt Zamioculcas keine allzu hohen Ansprüche, ganz im Gegenteil: Die Pflanze gilt als ausgesprochen pflegeleicht. Allerdings kann auch dieses anpassungsfähige Gewächs von Zeit zu Zeit sein Unwohlsein durch gelbe Blätter ausdrücken.

Zamie gelbe Blätter
Wird die Zamioculcas zu viel gegossen, bekommt sie gelbe Blätter

Häufigster Grund für gelbe Blätter: zu viel Wasser

Der mit Abstand häufigste Grund für gelbe Blätter bei der Glücksfeder ist zu viel Wasser. Dieses schädigt die Wurzeln, lässt Wurzeln wie Triebe faulen und sorgt dafür, dass die Pflanze nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit und Nährstoffen versorgt werden kann – schließlich werden durch die Fäulnis die Leitungsbahnen zerstört. Zamioculcas ist eine sukkulente Pflanze, d. h. sie hat die Fähigkeit, in ihren fleischigen Stängeln und Blättern Wasser für trockene Zeiten zu speichern. Aus diesem Grund sollten Sie das Gewächs eher mäßig gießen und vor allem für eine gute Drainage sorgen.

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Befall mit Spinnmilben bzw. der Roten Spinne

Ebenfalls zu gelben Blättern kann auch ein Befall mit Spinnmilben führen. Diese Tierchen lieben ein warmes und trockenes Klima – ganz so wie die Zamioculcas – und befallen mit Vorliebe geschwächte, nicht mehr zur Gegenwehr fähige Pflanzen. Zwar ist ein Befall an der Glücksfeder sehr selten (wie überhaupt Krankheiten selten sind), aber dennoch nicht unwahrscheinlich. Zunächst erscheinen an den befallenen Stellen gelbliche bis braune Punkte, bis schließlich sich das ganze Blatt gelb verfärbt und irgendwann abfällt.

Tipps

Wenn weder Wasser noch Spinnmilben die Ursache für die gelben Blätter sind, dann könnte möglicherweise eine durch das letzte Umtopfen bzw. Teilen der Pflanze verursachte Wurzelverletzung die Ursache sein. In diesem Fall stirbt in der Regel nur der betroffene Trieb ab, alle anderen bleiben gesund.

Text: Ines Jachomowski

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