Blüte der Zamioculcas erscheint nur sehr selten

Zamioculcas zamiifolia ist eine imposante Zimmerpflanze mit bis zu 150 Zentimeter langen Blattwedeln und glänzenden, dunkelgrünen Blättern. Das aus Ostafrika stammende Gewächs ist nicht nur seiner interessanten Optik wegen in deutschen Wohnzimmern sehr beliebt, sondern auch, weil es als äußerst pflegeleicht gilt. Zu sehr seltenen Gelegenheiten blüht die Pflanze.

Zamioculcas blüht
Die Zamioculcas blüht als Zimmerpflanze sehr selten

Blüte erscheint nur bei optimalen Bedingungen

Im Gegensatz zu den kräftigen und fleischigen Wedeln fällt die kolbenartige Blüte der auch als Glücksfeder bekannten Pflanze erst bei genauerem Hinsehen ins Auge. Dann jedoch ist die Freude umso größer, denn die Blüte ist zwar äußerlich nicht besonders auffällig, aber aufgrund ihrer schieren Seltenheit umso begehrter. Zamioculcas blüht nämlich nur extrem selten und auch nur dann, wenn die Bedingungen zu 100 Prozent stimmen. Das bedeutet,

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Aussehen und Entwicklung der Blüte

Wie bei allen Aronstabgewächsen – zu denen auch Zamioculcas zamiifolia gehört – besteht die Blüte schlicht aus einem weißen Kolben, der zunächst von einem bräunlich-grünen Hüllblatt umgeben ist. Dieses knickt nach einigen Tagen nach hinten, so dass die Blüte „aufgeht“. Der blütentragende Trieb wird, im Gegensatz zu den Blattstielen, lediglich etwa 30 Zentimeter hoch. Oft hält sich der unscheinbare Blütenkolben einige Wochen, eher er eintrocknet und braun wird.

Tipps

Im Grunde ist es möglich, aus den Samen der Zamioculcas Nachkommen zu ziehen. Dieses Unterfangen ist allerdings, ähnlich wie bei der Anthurie, sehr schwierig. Mehr Erfolg haben Sie bei der Vermehrung, wenn Sie die Pflanze teilen oder Blattstecklinge einpflanzen.

Text: Ines Jachomowski

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