Wicken anpflanzen
Wicken sind eine schnell wachsende Bereicherung für jeden Garten

Wicken pflanzen – so wird es gemacht

Sie bezaubern mit Blüten, die denen der Orchideen ähneln und verzaubern mit ihrem wundervollen Duft: Die Wicken (lat. Vicia). Wie Sie die Gartenschönheiten pflanzen müssen damit sie prächtig gedeihen haben wir in diesem Artikel für Sie zusammengefasst.

Nächster Artikel Die optimale Pflege von Wicken

Die Pflanzzeit

Trotzdem Wicken mit den letzten Nachtfrösten des Frühjahrs gut zurechtkommen ist es empfehlenswert, die Pflanzen erst nach den Eisheiligen im Freiland anzusäen. Auch im Haus vorgezogene Wicken sollten erst dann ins Beet umziehen.

Der Standort

Wicken lieben mäßig sonnige bis halbschattige Standorte. Die akrobatischen Kletterer wollen hoch hinaus, geben Sie den Wicken deshalb einen Platz, wo sie ungestört hochranken können. Ideal ist ein höherer Zaun oder ein Rankgitter. Empfehlenswert ist zudem ein windgeschützter Platz, damit die Triebe nicht von stürmischen Lüften abgeknickt werden.

Die Bodenansprüche

Vicia bevorzugt humose und leicht kalkhaltige Böden, die gut durchlässig sein sollten.

Der Pflanzabstand

Wicken dürfen Sie recht eng setzen. Ein Pflanzabstand von zehn Zentimeter ist ausreichend.

Wicken ansäen

Die duftenden Kletterpflanzen können Sie in milden Regionen bereits ab April direkt im Freiland ansäen. Damit die Saat gut aufgeht ist es wichtig, dass die Wicken genügend Nährstoffe vorfinden. Reichen Sie den Boden aus diesem Grund schon im Vorfeld mit reifem Kompost an.

Vorziehen im Haus

Ab März können Sie auf der Fensterbank kleine Wickenpflänzchen vorziehen. Weichen Sie die Samenkörner über Nacht in lauwarmem Wasser ein. Vicia ist ein Dunkelkeimer, deshalb werden die Samen etwa fünf Zentimeter tief in Anzuchterde gesteckt. Sie keimen an einem nicht zu warmen Ort rasch und können ab einer Höhe von zehn Zentimeter ins Freiland versetzt werden.

Einsetzen

Wicken werden nicht gerne pikiert, achten Sie folglich darauf, die kleinen Pflänzchen mitsamt der am Wurzelballen anhaftenden Erde in den Garten umzusiedeln.

Die Vermehrung

Entfernen Sie im Spätsommer nicht alles Verblühte von der Pflanze, können Sie viele Wickensamen für das nächste Jahr selbst ernten.

Gute und Schlechte Nachbarn

Wicken nehmen viel Stickstoff auf und harmonisieren deshalb hervorragend mit allen Pflanzen, die den Boden stark auszehren.

Tipps

Werfen Sie die abgeschnittenen Triebe der abgeblühten Wicken nicht weg, sondern nutzen Sie diese zum Anhäufeln der Pflanze. Dies fördert die Bildung von zusätzlichen Wurzeln, sodass die Pflanze mehr Nährstoffe aufnehmen kann. Die Wicke bildet dadurch vermehrt Blüten.

Text: Sabine Kerschbaumer

Beiträge aus dem Forum

  1. Maxi
    Geranien...
    Maxi
    Zierpflanzen
    Anrworten: 5