Lupinen säen

Lupinen aussäen

Die Aussaat von Lupinen ist sehr einfach und klappt eigentlich immer. Ob Sie dazu selbst Samen von schon im Garten wachsenden Pflanzen sammeln oder Saatgut im Gartenfachhandel kaufen, spielt keine Rolle. Schon bald können Sie sich an dem prachtvollen Blütenmeer erfreuen.

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So säen Sie Lupinen richtig aus

  • Aussaat im Frühjahr oder Frühherbst
  • In Reihen oder einzeln aussäen
  • Samen vorher wässern
  • Lupinen direkt ins Freiland säen

Bei der Aussaat von Lupinen können Sie eigentlich nichts falsch machen. Am besten klappt es, wenn Sie die Saat im zeitigen Frühjahr direkt an Ort und Stelle ausbringen. Falls Sie den Aussaattermin verpasst haben, können Sie die mehrjährigen Lupinen auch Ende August noch aussäen.

Halten Sie zwischen den Pflanzen einen Abstand von mindestens 50 Zentimetern ein, denn Lupinenstauden breiten sich gern etwas aus.

Lupinen sind Dunkelkeimer. Ziehen Sie entweder Reihen mit einer Tiefe von zwei bis drei Zentimetern oder drücken Sie den Samen ebenso tief in die Erde. Halten Sie die Saatstellen gut feucht. Sobald die Pflanzen eine Höhe von circa 20 Zentimetern erreicht haben, müssen Sie nur noch gießen, wenn der Boden zu sehr ausgetrocknet ist.

Aussaat in Töpfen

Wenn Sie noch nicht genau wissen, wo Sie Ihre neuen Lupinen anpflanzen möchten, können Sie sie auch im Topf vorziehen.

Füllen Sie die Töpfe mit Erde, die nicht zu nahrhaft sein sollte. Säen Sie jeweils drei Saatkörper pro Topf. Halten Sie die Saat gut feucht, vermeiden Sie aber Staunässe. Stellen Sie die Töpfe an einem warmen, sonnigen Platz auf, bis der Samen keimt.

Sobald die Pflanzen aufgelaufen sind, knipsen Sie die beiden schwächeren Keimlinge ab. Schon nach vier Wochen können Sie die Lupinen an den gewünschten Standort im Garten pflanzen.

Lupinen selbst aussäen oder Stauden teilen?

Lupinen können Sie nicht nur durch Aussaat vermehren. Ältere Stauden lassen sich auch teilen, wenn die Pflanzen zu groß geworden sind.

Der Vorteil, Lupinen auszusäen, liegt darin, dass Sie garantiert sortenreine Züchtungen erhalten. Bei einer Staudenteilung ist das nicht immer gewährleistet.

Neue Lupinen aus Stecklingen ziehen

Neue Stauden können Sie auch durch Stecklingsvermehrung erhalten. Dazu werden sogenannte Basalstecklinge geschnitten.

Diese Stecklinge erscheinen im Frühjahr in der Mitte der Mutterpflanze. Sie werden geschnitten, sobald sie zehn Zentimeter Höhe erreicht haben.

Anschließend kommen die Stecklinge in ein Anzuchtgefäß mit Anzuchterde. Dort bilden sie innerhalb von sechs Wochen Wurzeln aus und werden dann in Einzeltöpfe gesetzt. In den Garten kommen sie im Herbst. Achten Sie darauf, dass Sie beim Umpflanzen die sehr langen Wurzeln nicht knicken oder beschädigen.

Tipps & Tricks

Lupinen neigen dazu, sich selbst auszusäen. Wenn Sie nicht überall im Garten Lupinen halten möchten, sollten Sie die ausgeblühten Rispen rechtzeitig abschneiden. Vorsicht: Die Samen sind giftig und sollten sicher entsorgt oder gelagert werden.

Text: Sigrid Hestermann

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