Kräuterbeet

Kräuterbeet anlegen: Welcher Boden ist ideal?

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Ein Kräuterbeet anzulegen, macht Spaß und weitgehend unabhängig vom Kräuterkauf im Handel. Doch welchen Boden benötigen die aromatischen Küchenverfeinerer? Hier ein Überblick über die wichtigsten Regeln.

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Einheimische Kräuter mögen eher nährstoffreiche Erde
AUF EINEN BLICK
Welche Erde ist für ein Kräuterbeet geeignet?
Welche Erde eignet sich für ein Kräuterbeet? Es gibt zwei Hauptgruppen von Kräutern: nährstoffhungrige (z.B. Schnittlauch, Petersilie) und bodentechnisch anspruchslose (z.B. Rosmarin, Thymian). Erstere benötigen einen humusreichen, nährstoffhaltigen Boden, während letztere einen mageren, durchlässigen Boden mit hohem Sandanteil bevorzugen.

Die immer gültige Grundregel

Was für andere Pflanzen gilt, ist auch bei Kräutern nicht anders: Andere Sorten brauchen anderen Boden. Kräuter machen es dem Hobbygärtner allerdings vergleichsweise einfach. Sie lassen sich nämlich grob in zwei Gruppen einteilen:

  • vorwiegend heimische, nährstoffhungrige Kräuter
  • südliche, bodentechnisch anspruchslose Kräuter

Zu der ersten Gruppe gehören vor allem Sorten, die in unserem Kulturkreis gern als klassische Salat- oder Suppenkräuter verwendet werden wie Schnittlauch, Petersilie, Estragon, Liebstöckel oder Borretsch.

Diese Kräuter mögen einen humusreichen, nährstoffhaltigen Boden, am besten mit gutem Kompostanteil. Durchlässig sollte er aber trotzdem sein, denn Staunässe vertragen Kräuter generell schlecht. Blähton kann das Substrat durchlässiger machen.

Zu den genügsamen Kräutern gehören die typischen Sorten der mediterranen Küche wie Rosmarin, Thymian, Oregano oder Lavendel.

Diese Sorten mögen einen mageren, sehr durchlässigen Grund mit hohem Sandanteil. Insbesondere bei Lavendel können Sie auch etwas Kalkbruch zufügen.

Bilder: Sylvie Bouchard / Shutterstock