Welchen Boden brauchen meine Kräuter?

Ein Kräuterbeet anzulegen, macht Spaß und weitgehend unabhängig vom Kräuterkauf im Handel. Doch welchen Boden benötigen die aromatischen Küchenverfeinerer? Hier ein Überblick über die wichtigsten Regeln.

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Einheimische Kräuter mögen eher nährstoffreiche Erde

Die immer gültige Grundregel

Was für andere Pflanzen gilt, ist auch bei Kräutern nicht anders: Andere Sorten brauchen anderen Boden. Kräuter machen es dem Hobbygärtner allerdings vergleichsweise einfach. Sie lassen sich nämlich grob in zwei Gruppen einteilen:

  • vorwiegend heimische, nährstoffhungrige Kräuter
  • südliche, bodentechnisch anspruchslose Kräuter

Zu der ersten Gruppe gehören vor allem Sorten, die in unserem Kulturkreis gern als klassische Salat- oder Suppenkräuter verwendet werden wie Schnittlauch, Petersilie, Estragon, Liebstöckel oder Borretsch.

Diese Kräuter mögen einen humusreichen, nährstoffhaltigen Boden, am besten mit gutem Kompostanteil. Durchlässig sollte er aber trotzdem sein, denn Staunässe vertragen Kräuter generell schlecht. Blähton (20,95€ bei Amazon*) kann das Substrat durchlässiger machen.

Zu den genügsamen Kräutern gehören die typischen Sorten der mediterranen Küche wie Rosmarin, Thymian, Oregano oder Lavendel.

Diese Sorten mögen einen mageren, sehr durchlässigen Grund mit hohem Sandanteil. Insbesondere bei Lavendel können Sie auch etwas Kalkbruch zufügen.

Text: Caroline Strauss
Artikelbild: Sylvie Bouchard/Shutterstock

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