Die Blätter der Tulpe genauer betrachtet

Die Tulpe ist vorrangig für ihre vielfältige Farbenpracht bekannt. Diese bringen Wiesen, Felder und natürlich auch Gärten zum Strahlen. Dazu gehören auch die Blätter der Pflanze, welche ganz wesentliche Bestandteile des Gewächses sind und daher nicht vernachlässigt werden sollten.

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Solange die Blätter noch grün sind, sollten sie stehengelassen werden

Wann sollten die Blätter der Tulpe abgeschnitten werden?

Der Zeitpunkt für das Abschneiden der Tulpenblätter sollte nicht willkürlich gewählt werden. Dies sollte erst dann geschehen, wenn alle Blätter abgefallen oder verwelkt sind. Ein frühzeitiger Eingriff könnte die Tulpenzwiebel nachhaltig schädigen, da diese alle benötigten Nährstoffe von den sichtbaren Pflanzenteilen in die Zwiebel transportieren muss. Das Abschneiden der Tulpenblätter ist jedoch wichtig, um die Pflanze bestmöglich bei ihrer Regeneration zu unterstützen. Damit spart sie Energie, welche sie für ein erneutes Aufkeimen dringend benötigt.

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Sind die Blätter der Tulpe giftig?

Die Blätter der Tulpe sehen zwar schön aus, sind jedoch giftig. Dies gilt nicht nur für die Tulpenblätter, sondern für die gesamte Pflanze, Sowohl die Zwiebel als auch der Stängel sollten keinesfalls verzehrt werden. Als typische Symptome einer Vergiftung gelten hierbei:

  • Hautirritationen
  • Magenkrämpfe
  • Erbrechen
  • und sogar Atemstillstand

Achten Sie daher dringend darauf, dass kleine Kinder und Haustiere von den giftigen Tulpen ferngehalten werden. Eine überdosierte Aufnahme des Gifts kann im schlimmsten Fall auch zum Tod führen. Nutzen Sie bei der Gartenarbeit daher am besten Handschuhe.

Tipp

Die Blätter der Tulpe können eingefärbt werden

Wer weiße Tulpen zu Hause hat, kann diese mit einfachen Mitteln individuell einfärben. Hierfür wird lediglich etwas Lebensmittelfarbe mit Wasser und Öl vermischt. Die Pflanze wird nach einem frischen Anschnitt in dieses Gemisch gestellt und einige Tage stehen gelassen. In dieser Zeit wandert die gewählte Farbe über den Stängel auch zu den Blättern und färbt diese langsam ein.

Text: Isabella Taller
Artikelbild: Mariusz S. Jurgielewicz/Shutterstock