Storchschnabel nicht giftig

Der Storchschnabel (lateinisch: Geranium) oder auch Geranie ist eine sehr arten- und sortenreiche Gattung der Storchschnabelgewächse. Ihren eigentümlichen deutschen Namen verdanken die Gewächse dem "Schnabel", einer Verlängerung des Griffels nach der Befruchtung der Blüte. Viele wild wachsende und auch als Zierpflanzen in Gärten kultivierte Storchschnäbel sind nicht giftig.

Storchschnabel essbar
Die Storchschnabel-Art Ruprechtskraut ist essbar

Storchschnabel ungiftig für Mensch und Tier

In erster Linie enthält der Storchschnabel viele ätherische Öle, darunter Geraniol, Kämpferol, Kaffeesäure, Rutin und Quercetin. Diese können in seltenen Fällen eine Kontaktdermatitis hervorrufen, d. h. empfindliche Menschen reagieren mit einem harmlosen Hautausschlag. Ansonsten sind die Pflanzen vollkommen ungiftig sowohl für Menschen als auch für Tiere – jedoch mit einer Ausnahme: Der wild wachsende Wiesen-Storchenschnabel ist für Hamster giftig. Allerdings fressen Tiere den Storchschnabel aufgrund dessen intensiven Geruchs ohnehin nicht sonderlich gern.

Essbarer Storchschnabel

Manche wild wachsenden Arten des Storchschnabels gelten sogar als essbar, so beispielsweise der Stinkende Storchschnabel oder auch Ruprechtskraut (Geranium robertianum L.), der zwischen April und November gesammelt werden kann. Darüber hinaus findet der Storchschnabel in der Volksmedizin gegen Zahnschmerzen oder Prellungen Anwendung bzw. wird als Stärkungsmittel eingesetzt.

Tipps

Aufgrund seiner Ungiftigkeit wird seitens verschiedener Landwirtschaftskammern der Storchschnabel sogar als unproblematische Bepflanzung für Kindergärten und Schulen empfohlen.

Text: Ines Jachomowski

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