Storchschnabel wächst im Rasen

Storchschnabel verdrängt nicht nur sehr rasch andere Pflanzen im Garten, sondern kann in einem gepflegten Rasen schnell als störendes Unkraut empfunden werden. Dabei verbreiten sich die verschiedenen Arten ganz unterschiedlich – die schwierige Bekämpfung ist aber allen gemeinsam.

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Storchschnabel ist eine hübsche Pflanze, aber im Rasen vielen ein Dorn im Auge

Ist Storchschnabel ein Unkraut im Rasen?

Auf diese Frage gibt es leider keine eindeutige Antwort. Während für manche Gartenbesitzer der Storchschnabel eine wundervolle Pflanze im Garten ist, die sowohl als blühende Stauden als auch als Bodendecker eingesetzt werden kann, verfluchen andere die wuchsfreudige Pflanze als Unkraut und würden alles tun, um sie aus dem Garten zu entfernen.

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Wie kann man Storchschnabel aus dem Rasen entfernen?

Um Storchschnabel aus dem Rasen zu entfernen, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  1. Mähen: Hier ist die Regelmäßigkeit absolut wichtig, denn Storchschnabel, besonders die Art Ruprechtskraut, wächst fast schneller, als man zusehen kann.
  2. Ausstechen der Pflanzen: Wer sich für diese Möglichkeit entscheidet, dem Geranium im Rasen Herr zu werden, muss unbedingt darauf achten, sämtliche Wurzeln mitzuentfernen.
  3. Anwendung von Pestiziden

Allen Möglichkeiten gemeinsam ist, dass die Bekämpfung von Storchschnabel im Rasen eine langwierige Sache ist, die ein hohes Maß an Geduld erfordert.

Wirkt Storchschnabel gegen Giersch im Rasen?

Storchschnabel ist eine wirkungsvolle Pflanze gegen Giersch. Er wirkt sozusagen als Pflanzengegner gegen das unerwünschte Unkraut auf dem Rasen und ist besonders dann geeignet, wenn der Giersch sich relativ großflächig ausbreitet. Besonders die Sorte Rozanne ist ideal, um Giersch zu bekämpfen.

Wie kann ich die Ausbreitung von Storchschnabel im Rasen verhindern?

Um eine Ausbreitung von Storchschnabel zu verhindern, ist es nötig, das abgemähte Gras zu entsorgen. Breitet sich Storchschnabel immer wieder im Garten aus, kann es daran liegen, dass das Gras nach dem Mähen kompostiert wird. So haben die Samen über die Luft immer wieder die Möglichkeit, sich im Rasen einzunisten und sich schnell auszubreiten. Ein Verzicht auf das Kompostieren des Mähgutes ist dann zwingend notwendig.

Tipp

Storchschnabel als Bodendecker

Vielleicht gefällt Ihnen die Idee, einen Bereich in Ihrem Garten so zu gestalten, dass möglichst wenig Pflegeaufwand entsteht? Dann sind Bodendecker, die man auch auf großer Fläche nicht mähen muss, ein gute Wahl. Bestimmte Arten der Gattung Storchschnabel sind als flache wachsende, dichte und kompakte Bodendecker anstatt einer Rasenfläche perfekt geeignet, so zum Beispiel der Kaukasus-Storchschnabel oder der Pyrenäen-Storchschnabel.

Text: Nina Koch
Artikelbild: delobol/Shutterstock