Der Sauerampfer: Saison und Verwendung

Der Sauerampfer (Rumex acetosa) ist eine krautige Pflanze, die hierzulande besonders häufig auf mit Gülle gedüngten Futterwiesen wächst. Grundsätzlich ist der Sauerampfer zwar ungiftig und damit zum Verzehr geeignet, trotzdem gibt es bei der Ernte gewisse Einschränkungen.

Sauerampfer Saison

Im Frühjahr hat der Sauerampfer Saison

Die Blätter und Blüten enthalten neben vielen gesunden Inhaltsstoffen auch Oxalsäure, die bei häufigem Verzehr größerer Mengen zu Magenverstimmungen führen kann. Da die Konzentration der Oxalsäure in den Pflanzen ab der Blüte stark zunimmt, sollten Sie den Sauerampfer möglichst nur vorher ernten. Bis etwa zu dem mit dem Rhabarber gemeinsamen Stichtag am 24. Juni kann Sauerampfer aber bedenkenlos für beispielsweise diese Rezepte verwendbar:

  • Frankfurter Grüne Soße
  • Sauerampfersuppe
  • Sauerampferpüree
  • Sauerampfersalat

Die Farbe der Blätter beurteilen

Als Gradmesser für den Gehalt an Oxalsäure in den Sauerampferpflanzen kann auch die Färbung dienen. Je röter Blätter und Blüten sind, desto mehr Oxalsäure ist in der Regel enthalten. Ernten Sie also bevorzugt junge Blätter mit einer frischgrünen Farbe.

Tipps & Tricks

Beim Trocknen behält der Sauerampfer sein Aroma nicht sehr gut. Besser ist es daher, ihn mit Wasser einzufrieren oder Sauerampferöl zu machen.

Text: Alexander Hallsteiner

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