Jahrelang prächtige Pfingstrosen – mit dieser Pflege!

Je nach Sorte sind ihre Blüten groß, farblich leuchtend und dicht gefüllt oder offen gelegt. Pfingstrosen sind vor allem aufgrund ihrer ansprechenden Blüten beliebt. Doch nur mit der richtigen Pflege wird die Kultur erfolgsversprechend.

Pfingstrosen im Garten
Je besser die Pflege desto schöner die Pfingstrosen
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Wie oft werden Pfingstrosen gedüngt?

Wenn Sie Ihre Pfingstrosen zweimal im Jahr düngen, reicht das völlig aus. Zum ersten Mal werden sie im Austrieb etwa zwischen März und April gedüngt. Die zweite Düngung sollte direkt im Anschluss an die Blüte, also etwa gegen Ende Juni, erfolgen.

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Welche Düngemittel sind geeignet?

Zum Düngen sollten grundsätzlich Mittel verwendet werden, die weniger stickstoffbasierend sind. Pfingstrosen brauchen für eine üppige Blütenflor vor allem Kalium und eine Portion Phosphor. Am besten eignen sich organische Düngemittel wie Kompost, Hornspäne (32,40€ bei Amazon*) oder Hornmehl. Achten Sie darauf, den Dünger vorsichtig in den Boden einzuarbeiten, da die Wurzeln der Pfingstrosen nahe an der Oberfläche liegen.

Wie und wann schneidet man Pfingstrosen?

Stauden-Pfingstrosen sollten im Herbst, wenn die Triebe gelb bis braun sind, bis kurz über den Boden zurückgeschnitten werden. Außerdem ist es empfehlenswert, im Sommer die welken Blüten abzuschneiden und zwar direkt nach der Blütezeit. Zum einen ist das kräfteschonender für die Pflanze. Zum anderen bilden sich in den Blüten gern Pilze, die ansonsten auf die gesamte Pflanze übergreifen können.

Wie werden die Strauch-Pfingstrosen geschnitten?

Strauch-Pfingstrosen schneidet man anders als Stauden-Pfingstrosen. Sie müssen grundsätzlich gar nicht geschnitten werden. Es ist eher ein Kann. Wenn Sie eine Strauch-Pfingstrose mit einem Schnitt versehen wollen, gehen Sie dies im Spätherbst an. Schneiden Sie die Triebe bis zur ersten Knospe herunter!

Müssen Pfingstrosen gegossen werden?

Das Gießen ist ganz unkompliziert:

  • junge Pflanzen im ersten Jahr regelmäßig wässern
  • später sind die Pflanzen tiefwurzelnd
  • vor allem während der Blütezeit ist Trockenheit schädlich
  • generell bei Hitze und längerer Trockenheit gießen

Welche Schädlinge und Krankheiten können auftreten?

Folgende Schädlinge und Krankheiten können Pfingstrosen befallen:

  • Ameisen am liebsten an den Blüten
  • Blattläuse überall
  • Schädlinge richten meistens keinen erheblichen Schaden an
  • Grauschimmel: vertrocknete, braune Knospen und Triebe (oftmals im Frühjahr)
  • Blattflecken-Krankheit: runde Flecken, die am Rand purpurfarben sind

Wie schützt man die Gewächse im Winter?

Pfingstrosen sind winterhart. Lediglich wenn sie frisch gepflanzt wurden, sollten sie im Winter geschützt werden. Als Winterschutz eignet sich Reisig. Achtung: Düngen Sie Ihre Strauch-Pfingstrosen nicht zu spät! Ansonsten können die Triebe nicht mehr richtig ausreifen. Weiterhin wichtig ist, den Winterschutz vor dem Austrieb wieder zu entfernen.

Tipps

Im Gegensatz zu anderen Stauden ist es nicht notwendig, die Pfingstrosen regelmäßig zu teilen. Ganz im Gegenteil vertragen die Pfingstrosen das Ausgraben und Wiedereinsetzen sogar äußerst schlecht.


Text: Anika Gütt

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