Pfennigkraut im Balkonkasten – eine gute Entscheidung!

Der Platz im Balkonkasten ist begrenzt. Dementsprechend sind die Bestrebungen groß, ihn möglichst optimal auszunutzen. Die langen Triebe des Pfennigkrauts kommen da gerade recht. Auch seine sommerliche Blütezeit ist wie für uns gemacht.

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Pfennigkraut wallt über den Balkonkasten hinaus in die Tiefe

Ideal für Pflanzenmix

Das Pfennigkraut beansprucht mit seinen Wurzeln nur wenig Platz im Blumenkasten.(43,99€ bei Amazon*) Statt ringsherum Raum zu erobern, hängen seine Triebe mehr als einen halben Meter herab. Damit ist die Begrünung des Balkons auch aus der Ferne nicht zu übersehen.

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Idealerweise wird das Pfennigkraut mit anderen Pflanzensorten kombiniert, die ihrerseits in die Höhe streben. Zum Beispiel mit lilablühenden Kreuzblumen. Achten Sie bei der Zusammenstellung darauf, dass alle Pflanzen ähnliche Ansprüche haben.

Reiche Blütenbildung im Sommer

Die lange Blütezeit von Mai bis August ist fast deckungsgleich mit der Zeit, in der wir Balkone nutzen. So haben wir mit dieser Pflanze einen fast durchgängig blühenden Aufenthaltsort erschaffen. Die ungefüllten, ca. 3 cm großen und leuchtend gelben Blüten harmonieren gut mit andersfarbig blühenden Pflanzen.

Tipps

Die gelben Blüten sind ebenso wie die grünen Blättchen essbar und können zudem jede Speise optisch verschönern.

Pflanzung im Frühjahr

Das Pfennigkraut wird im Frühjahr gepflanzt. Jungpflanzen bekommen Sie im Fachhandel oder können sie selbst aus Ausläufern oder Kopfstecklingen vermehren. Das Pfennigkraut stellt an das Substrat wenig Ansprüche, begnügt sich sogar mit einfacher Gartenerde. Wichtig ist nur, dass das Substrat durchlässig ist, weil trotz großem Verlangen nach Wasser, Staunässe schädlich ist. Pflanzen Sie das Gewächs im Randbereich des Blumenkastens, damit seine Triebe herabhängen können.

Pflege für gutes Wachstum

Die Erde darf nie ganz austrocknen, deswegen müssen alle Exemplare im Balkonkasten reichlich und regelmäßig gegossen werden. Je wärmer die Witterung ist, umso höher wird der Wasserbedarf sein.

Nährstoffe bekommt das Pfennigkraut bereits bei der Pflanzung, indem reifer Kompost oder ein anderer Langzeitdünger zugegeben wird. Während der Vegetationsperiode kann zudem regelmäßig mit einem Flüssigdünger gedüngt werden.

Regelmäßiges Schneiden fördert dichte Verzweigung, die bei einer Balkonbepflanzung meist erwünscht ist. Auch kann es notwendig sein, das Pfennigkraut auszubremsen, wenn es mit seinem üppigen Wachstum Nachbarspflanzen zu erdrücken droht.

Überwintern für das Folgejahr

Das Pfennigkraut ist winterhart und muss nicht als einjährige Pflanze kultiviert werden. Es muss im Winter jedoch Schutz bekommen, da die Erde im Blumenkasten leichter durchfriert.

  • wenn möglich Kasten abhängen
  • an geschützten Platz auf isolierendem Styropor stellen
  • zusätzlich mit Vlies umwickeln oder mit Bastmatten schützen

Text: Daniela Freudenberg
Artikelbild: sharohyip/Shutterstock

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