Zählt die Pantoffelblume zu den für Katzen giftigen Gewächsen?

Katzen benötigen als Verdauungshilfe Grünpflanzen und machen deshalb auch vor Zierpflanzen wie der Pantoffelblume nicht Halt. Ob es für die Samtpfoten gefährlich werden kann, wenn sie an dem beliebten Gewächs knabbern, klären wir in diesem Artikel.

pantoffelblume-giftig-fuer-katzen
Die Pantoffelblume darf auch im Katzenhaushalt aufs Fensterbrett

Ist die Pantoffelblume für Katzen giftig?

Die hübsche Pantoffelblume (Calceolaria) ist für Katzen absolut ungiftig. Sie müssen also keine bösen Folgen befürchten, naschen die Tiere auf ihrer Entdeckungstour von den leuchtend gelb, orange oder rot gefärbten, ungewöhnlich geformten Blüten. Das eiförmige Laub enthält ebenfalls keinerlei Giftstoffe, die den Samtpfoten gefährlich werden könnten.

Lesen Sie auch

Aus diesem Grund eignet sich die nicht giftige Pantoffelblume auch für Gärten, in denen kleine Kinder spielen.

Wie sieht die für Katzen ungiftige Pantoffelblume aus?

Pantoffelblumen erkennen Sie zweifelsfrei an der ausgefallenen Blütenform. Diese bilden eine bauchige Unterlippe, die wie ein Frauenpantoffel geformt ist. Die gelben, orangen, roten oder getupften Einzelblüten, die ab Mai erscheinen, stehen in dichten Rispen. Die beliebte Zierpflanze gedeiht als krautige Staude mit aufrecht stehenden Stängeln.

Da sie frostempfindlich ist, wird sie in unseren Breiten

kultiviert.

Eignet sich die Pantoffelblume für Wohnungen mit Katze?

Da Sie diese Pflanzen auch problemlos im Zimmer kultivieren können, eigenen sie sich wunderbar als hübsche Farbtupfer für den Katzenhaushalt. An einem halbschattigen bis schattigen, aber hellen Standort bei Temperaturen um 15 Grad halten sich die Blüten besonders lange.

Tipps

Pantoffelblumen sind kein Ersatz für Katzengras

Stubentiger fressen Gras, um die sich im Magen sammelnden Haare loszuwerden. Aus diesem Grund wird weiches, saftiges Katzengras von den Tieren gerne angenommen. Frisst die Katze jedoch große Mengen der eigentlich ungiftigen Pantoffelblume, kann das aufgrund der chemischen Behandlung in der Gärtnerei böse Folgen haben. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihre Samtpfote nicht zu viel von dieser Pflanze aufnimmt.

Text: Michaela Kaiser
Artikelbild: Kaprisova/Shutterstock

Jetzt für unseren Newsletter anmelden

Erhalten Sie den monatlichen Newsletter von Gartenjournal in Ihr
E-Mail-Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.