Die Narzisse – der goldige Frühblüher im Steckbrief

Die Narzisse gilt als das Symbol für den Frühling. Insbesondere zur Osterzeit schmückt sie zahlreiche Vasen und steht neben bunten Ostereiern. Doch was ist grundlegend über die Narzisse zu wissen?

Narzissen Merkmale

Die wichtigsten Fakten im Steckbrief

  • Pflanzenfamilie: Amaryllisgewächse
  • Pfanzenart: Zwiebelgewächs, Frühblüher
  • Herkunft: Europa
  • Lebensdauer: mehrjährig
  • Wuchshöhe: 10 bis 90 cm
  • Laub: linear, sommergrün, hell-, dunkel- oder blaugrün
  • Blüten: einzeln, endständig, becherförmig
  • Blütezeit: März bis Mai
  • Vermehrung: Samen, Tochterzwiebeln
  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Boden: feucht, nährstoffreich
  • Besonderheiten: giftig für Mensch und Tier

Zwei bedeutende Arten unter Tausenden

Die Narzisse, die in der Botanik Narcissus bezeichnet wird, trägt viele weitere Namen. Unter anderen kennt man sie je nach Region unter den Begriffen Osterglocke, Osterglöckchen oder Falscher Narzissus. Von ihr gibt es mehrere tausend Arten und Sorten. Am meisten verbreitet ist die Gelbe Narzisse. Die weiße Dichter-Narzisse ist ebenfalls recht beliebt und bekannt.

So sieht sie aus, die Narzisse

Sie ist ein Zwiebelgewächs, das im Erdboden überdauert und dem frostige Temperaturen im Winter nicht viel anhaben können. Je nach Art erreicht die Narzisse eine Wuchshöhe zwischen 10 und 90 cm. Das krautige Gewächs besitzt einen Stängel, der aufrecht emporschießt. Grundständig entstehen 10 bis 25 cm lange Blätter. Sie beschreiben eine lanzettliche Form, sind glattrandig und vergilben nach der Blüte.

Die meisten Menschen erkennen Narzissen an ihren charakteristischen Blüten. Sie befinden sich endständig an den Stängeln, sind becherförmig und bestehen aus 6 Blütenblättern. Sie können weiß, gelb oder orange oder zweifarbig gefärbt sein. Die Blütezeit liegt zwischen März und Mai. Nach der Blüte bilden sich schwarze Samen heraus.

Anspruchslos, aber giftig

Narzissen stellen geringe Ansprüche an den Standort und das Substrat. Hauptsache es ist sonnig bis halbschattig und die Erde weist viele Nährstoffe auf. Doch das anspruchslose Gemüt ist kein Grund unbedacht mit der Narzisse umzugehen. Sie ist giftig . Vor allem Tiere laufen Gefahr, sich an ihr zu vergiften.

Tipps & Tricks

Wie wäre es einmal mit Narzissen samt Zwiebeln im Glas? Das wirkt auffällig und nach der Blüte können die Zwiebeln der Pflanzen bis zum nächsten Frühjahr in einem Topf mit Erde verwahrt werden.

Text: Anika Gütt

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