Mücken im Garten bekämpfen

Oft sind es kleine Fehler, die Ihnen teils gar nicht bewusst sind, und schon tummeln sich riesige Mückenschwärme im Garten. Es heißt ja, der Geruch menschlichen Blutes locke die Tiere vordergründig an. Dabei fühlen sich die Insekten auch von offenen Wasserstellen angezogen. Haben Sie erst einmal eine Mückenplage im Garten, helfen folgende Tipps bei der umweltschonenden Bekämpfung.

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Vögel haben Mücken zum Fressen gern

Maßnahmen zur Bekämpfung

  • Fressfeinde in den Garten locken
  • Abwehrende Düfte einsetzen
  • geeignete Pflanzen anbauen

Fressfeinde in den Garten locken

Indem Sie Nistkästen für Vögel im Garten aufhängen, erzielen Sie gleich doppelten Nutzen. Zum einen tragen Sie zum Artenschutz bei, der natürliche Lebensraum der Vögel immer stärker schwindet. Zudem stellen Sie ihnen gleich eine lohnenswerte Futterquelle zur Verfügung. Im Gegenzug befreien die Vögel Ihren Garten von der Mückenplage.
Auch Fische im Teich zu halten, ist sehr empfehlenswert. Da Mücken das Gewässer häufig zum Brüten aufsuchen, bekämpfen Sie die Insekten zum Beispiel mit Kois auf ganz natürliche Weise.

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Abwehrende Düfte einsetzen

Manche Düfte sind den Mücken zuwider. Dazu zählen:

  • Zitronenmelisse
  • Lavendel
  • Lorbeeröl

Als ätherisches Öl auf der Haut aufgetragen, tragen Sie Ihren Mückenschutz stets am Körper. Andernfalls setzen Sie die Pflanzen ins Beet. Auf dunkle Kleidung sowie intensives Parfum sollten Sie im Sommer verzichten.

Geeignete Pflanzen anbauen

Neben den oben genannten Pflanzen existieren weitere nützliche Insekten, deren Geruch die Mücken vertreiben:

  • Lillibet
  • Duftperlagonie
  • Tomate
  • Katzenminze
  • Walnussbaum

Übrigens helfen die genannten Gewächse nicht nur gegen Mücken, sondern schlagen auch andere unerwünschte Insekten in die Flucht.

Chemie kommt nicht in Frage

Wie Sie anhand der oben aufgezeigten Methoden sehen, existieren zahlreiche Hausmittel, die rein biologischen Ursprungs sind. Die Vermeidung von Fungiziden erhält ein ausgewogenes Ökosystem und die Gesundheit Ihrer Pflanzen. Falls auch diese Mittel einmal nicht wirken sollten, weiß sich die Natur in er Regeln selbst zu helfen. Dann besitzen Geduld und Toleranz Priorität vor chemischer Bekämpfung.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Paramonov Alexander/Shutterstock

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