So gießen Sie Minze fachgerecht – darauf kommt es an

Die geografische Lage der Heimatländer von Minze deutet es an; die Kräuterpflanze gedeiht nur in frisch-feuchter Erde. Daraus resultiert ein adäquater Wasserbedarf als tragende Säule in der erfolgreichen Pflege. Wir erklären hier, wie Sie Minze richtig gießen.

Minze gießen

Minze ist ein durstiger Geselle – so gießen Sie richtig

Im Gegensatz zur überwiegenden Mehrheit der Kräuterpflanzen verlangen Minze-Arten nach einem konstant feuchten Erdreich. Diese Anforderung sollte bereits bei der Wahl des Standortes berücksichtigt werden. Beim sachgemäßen Gießen gehen Sie so vor:

  • im Beet regelmäßig mit Wasser versorgen
  • den Boden zwischen den Wassergaben antrocknen lassen
  • entweder des Morgens oder Abends gießen
  • das Gießwasser unmittelbar an die Wurzeln geben

Im knapp bemessenen Volumen des Kübels besteht ein höherer Wasserbedarf als im Beet. Prüfen Sie daher täglich mithilfe der Daumenprobe, ob zu gießen ist. Fühlen sich die ersten 2-3 Zentimeter des Substrats trocken an, wird gewässert. Einen Untersetzer sollten Sie nach 20-30 Minuten entleeren, damit sich keine Staunässe bildet.

Im Winter bei Kahlfrost gießen

Verwöhnt uns der Winter mit strahlendem Sonnenschein und knackigem Frost, droht Minzen Trockenstress. Bleibt der Schnee als Wasserlieferant aus, gelangen die Wurzeln weder unter- noch oberirdisch an Feuchtigkeit. An forstfreien Tagen werden Minzepflanzen daher ein wenig gegossen.

Tipps & Tricks

Die Häufigkeit des Gießens von Minze lässt sich ganz einfach reduzieren, indem die Kräuter im Topf in Hydrokultur gezogen wird. Dabei entwickeln sie in einem Mix aus Wasser und mineralischem Substrat fleischige Wasserwurzeln, die sich selbstständig am Vorrat bedienen. Lediglich alle 2 bis 3 Wochen wird dieser Vorrat an Wasser aufgefüllt.

GTH

Text: Paula Jansen

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