Bewährt und robust – die Lorbeerkirsche als Hecke

Viele Punkte sprechen dafür, sich für die Lorbeerkirsche zu entscheiden, wenn es um das Pflanzen einer Hecke geht. Nicht ohne Grund kann sie in vielen Gärten und an vielen Grundstücken angetroffen werden. Die Vielzahl der Pflanzenfreunde hat ihre zahlreichen Vorzüge bereits erkannt...

Lorbeerkirsche Hecke

Merkmale, die die Lorbeerkirsche zur idealen Hecke machen

Die Lorbeerkirsche ist immergrün. Daher kann sie das ganze Jahr über als schützende und zierende Hecke genutzt werden. Weitere Merkmale, die sie für Heckenpflanzungen wie geschaffen machen, sind:

  • dekorative Blüten und Früchte
  • glänzendes Laub
  • selten von Krankheiten befallen
  • gute Schnittverträglichkeit
  • rascher Wuchs
  • dichter Wuchsaufbau
  • gute Frosthärte
  • Pflegeleichtigkeit
  • Standorttoleranz (sonnig bis schattig)

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Welche Sorten eignen sich für Heckenpflanzungen?

Unter den Lorbeerkirschen gibt es zahlreiche Sorten . Für eine hohe Hecke, die als Hintergrundbepflanzung, als Sichtschutz und Schutz für Vögel und Kleinsäuger dienen kann, eignen sich mehrere Sorten.

Dazu gehören vor allem die folgenden Sorten:

  • ‚Rotundifolia‘: bis zu 5 m hoch (etwas frostempfindlich)
  • ‚Caucasisca‘: bis zu 4 m hoch (schmale Blätter)
  • ‚Herbergii‘: bis zu 4 m hoch (vielzählige, kleine Blätter)
  • ‚Novita‘: bis zu 3 m hoch (große Blätter)

Das Pflanzen und die Pflege einer Lorbeerkirschhecke

Beim Pflanzen der Lorbeerkirsche zum Kreieren einer Hecke wird in der Regel ein Abstand von 50 cm zwischen den einzelnen Pflanzen eingehalten. Der Wuchs der Lorbeerkirschen gestaltet sich gewöhnlich äußerst breit.

Da die Lorbeerkirsche immergrün ist, muss sie auch im Winter mit Wasser versorgt werden. Ansonsten benötigt sie als formgetreue Hecke einen regelmäßigen Schnitt. Bei den meisten Sorten genügt es, sie einmal im Jahr zu schneiden .

Tipps & Tricks

Für besonders raue Regionen wie Küstengebiete oder Gebirgslagen eignet sich die Sorte ‚Herbergii‘ als Hecke ausgezeichnet. Sie ist bis -30 °C winterhart und enorm dichtwachsend.

Text: Anika Gütt

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