Kirschlorbeer häckseln – so machen Sie es richtig

Kirschlorbeer ist bekanntlich giftig, weshalb seine Pflanzenteile nicht in der Küche verwendbar sind. Für den Kompost können Sie beispielsweise die Blätter aber durchaus nutzen. Allerdings sollten Sie diese vorher zerkleinern. Wir eklären Ihnen, wie das Häckseln von Kirschlorbeer funktioniert.

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Zerhäckselter Kirschlorbeer zersetzt sich besser

Kann man Kirschlorbeer häckseln?

Sie können die Blätter und andere Pflanzenteile des Kirschlorbeers zerhäckseln und auf den Kompost geben. Allerdings gilt es sowohl beim Vorgang des Häckselns als auch beim anschließenden Kompostieren einige Dinge zu beachten, damit Sie weder sich selbst noch andere Lebewesen unnötig gefährden.

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Wie häckselt man Kirschlorbeer am besten?

Zum Häckseln von Kirschlorbeer verwenden Sie am besten einen Häcksler. Ein Turbinenhäcksler arbeitet schnell und leise. Alternativ können Sie zum Zerschreddern der ledrigen Blätter und des dünnen Geästes auch auf einen Messer- (schnell, aber laut) oder Walzenhäcksler (leiser, aber auch langsamer) zurückgreifen.

Wichtig ist überdies, beim Häckseln Schutzkleidung einschließlich robuster Gartenhandschuhe zu tragen. So verhindern Sie, dass Ihre Haut mit den potenziell allergieauslösenden Giftstoffen in Berührung kommt, die in allen Pflanzenteilen des Kirschlorbeers enthalten sind.

Wie groß sollten die Häcksel des Kirschlorbeers sein?

Die Häcksel des Kirschlorbeers sollten möglichst klein sein. Eine genaue Maßangabe gibt es nicht. Doch wenn Sie die Blätter und anderen Pflanzenteile des Kirschlorbeers in wenige Zentimeter großes Schnittgut zerschreddern, ist es optimal für die Kompostierung.

Tipp

So schnell verrotten gehäckselte Kirschlorbeerblätter

Je kleiner die Häcksel der Blätter und anderen Pflanzenteile des Kirschlorbeers sind, desto schneller zersetzen sie sich auf dem Kompost. Es dauert üblicherweise nicht länger als ein dreiviertel Jahr, bis sie verrotten. Durch die Gabe eines Kompoststarters können Sie den Vorgang noch beschleunigen.

Text: Natascha Mussger
Artikelbild: Petr Ya/Shutterstock

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