Kirschlorbeer bei Trockenheit richtig pflegen

Trockenheit ist für viele Pflanzen ein ernstes Problem – auch für den Kirschlorbeer? Wie reagiert die Lorbeerkirsche auf anhaltende Trockenperioden? Und wie kann man Trockenheit bei der Heckenpflanze am besten vorbeugen? All das erfahren Sie in diesem Ratgeber.

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Bei Trockenheit muss für ausreichend Wasser gesorgt werden

Wie gut verträgt der Kirschlorbeer Trockenheit?

Der Kirschlorbeer verträgt Trockenheit relativ gut. Dies liegt daran, dass er grundsätzlich einen sonnigen bis maximal halbschattigen Standort bevorzugt und prinzipiell sehr robust und widerstandsfähig ist. Dennoch sollte der Boden möglichst locker und eine gute Wasserversorgung ohne Staunässe gewährleistet sein.

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Wie kommt es zu Trockenheit bei einem Kirschlorbeer?

Zu Trockenheit bei einem Kirschlorbeer kommt es dann, wenn die Sonneneinstrahlung über längere Zeit intensiv und zugleich die Wasserversorgung unzureichend ist. Sonne allein kann der Lorbeerkirsche nichts anhaben, da die Pflanze an und für sich gerne sonnig steht. Allerdings muss auch genügend Feuchtigkeit sichergestellt sein, ansonsten erleidet der Kirschlorbeer Trockenstress.

Wie äußert sich Trockenstress bei einem Kirschlorbeer?

Trockenstress äußert sich bei einem Kirschlorbeer in einer gelblichen Verfärbung der Blätter. Doch Vorsicht: Da die Lorbeerkirsche bei Feuchtigkeitsmangel noch sehr lange durchhält, werden die Trockenheitssymptome häufig spät sichtbar. Dies kann sogar soweit gehen, dass sich die Blätter erst verfärben, wenn die normale Wasserversorgung bereits wieder hergestellt ist, sodass man leicht dazu neigt, Trockenheit als Ursache auszuschließen.

Kann der Kirschlorbeer vertrocknen?

Triebe des Kirschlorbeers können vertrocknen, wenn es über einen längeren Zeitraum zu einem Ungleichgewicht zwischen Hitze und Feuchtigkeit kommt. Allerdings lässt sich in der Regel auch eine Lorbeerkirsche, die an Trockenstress leidet, noch retten. Der Hauptgrund dafür ist ihre hohe Schnittverträglichkeit.

Wie beuge ich Trockenheit bei einem Kirschlorbeer vor?

Um Trockenheit bei einem Kirschlorbeer vorzubeugen, sollten Sie die Strauch- und Heckenpflanze regelmäßig gießen. Achten Sie dabei auf die richtige Wassermenge: Wässern Sie nicht zu wenig, aber auch nicht zu stark, denn Staunässe mag die Lorbeerkirsche noch weniger als Trockenstress. An sehr sonnenintensiven und heißen Tagen darf es auch mal etwas mehr Wasser sein.

Tipp

Welche Kirschlorbeer-Sorten sind trockenresistent und welche weniger?

Zu den Kirschlorbeer-Sorten, die Trockenheit eher schlecht vertragen, gehören vor allem der Portugiesische Kirschlorbeer und der Kirschlorbeer ‚Tico‘. Letzterer ist mit dem Portugiesischen Kirschlorbeer verwandt. Wählen Sie stattdessen besser eine der folgenden Sorten:

– Rotundifolia
– Novita
– Genolia
– Caucasica
– Elly
– Otto Luyken
– Mano
– Zabeliana

Auch bei den trockenresistenteren Sorten ist eine gute Pflege wichtig!

Text: Natascha Mussger
Artikelbild: Cornelia Scheidt/Shutterstock