Kirschlorbeer braune Blätter

Das Laub des Kirschlorbeer wird braun – was ist die Ursache?

Wird das Laub der Lorbeerkirsche braun und trocken, kann dies verschiedene Gründe haben. Wir möchten Ihnen helfen, den Grund herauszufinden und nennen Ihnen geeignete Behandlungsmaßnahmen.

Schäden durch Frost oder Trockenheit während der Wintermonate

Nicht alle Sorten der immergrünen Lorbeerkirsche sind vollständig winterhart. Frostschäden zeigen sich häufig erst im darauffolgenden Frühling, wenn sich das Laub des Gehölzes braun färbt und vertrocknet. Da der Kirschlorbeer an sonnigen Wintertagen über die Blätter viel Feuchtigkeit verdunstet, sind Trockenheitsschäden nicht selten. Die gefrorene Erde macht es der Pflanze unmöglich, den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Schneiden Sie erfrorene oder vertrocknete Triebe bis tief ins gesunde Holz zurück. Vorbeugend sollten Sie der Lorbeerkirsche in sehr rauen Gegenden einen ausreichenden Winterschutz bieten. Gießen Sie das Gehölz an frostfreien Tagen.

Fehler beim Schneiden

Verwenden Sie beim Schneiden der Lorbeerkirsch-Hecke motorisierte Scheren, so verletzen Sie unnötig viele Blätter. Der Blattrand wird braun, das Laub vertrocknet und wird in der Folge von der Pflanze abgeworfen. Setzen Sie deshalb beim Rückschnitt des Kirschlorbeer ausschließlich mechanische Schneidewerkzeuge ein.

Krankheiten und Schädlinge

Zeigt das Laub des Kirschlorbeere kleine rötlich-braune Flecken, die nach einiger Zeit von der Pflanze abgestoßen werden, könnte es sich um die Schrotschusskrankheit handeln. Sie wird von einem Pilz ausgelöst, der sich insbesondere in feuchten Sommern explosionsartig vermehrt und zum vollständigen Absterben der Pflanze führen kann.

Bei leichtem Befall kann es genügen, die betroffenen Blätter abzuschneiden und bereits abgefallenes Laub vom Boden abzusammeln. Vernichten Sie die Pflanzenteile im Hausmüll, da der Pilz im Kompost überlebt und sich beim Ausbringen des Düngers erneut im Garten verteilt. Bei stärkerem Befall wird der Schrotschuss mit Spritzungen mit Fungiziden behandelt, die ein- bis zweimal im Intervall von vierzehn Tagen wiederholt werden.

Text: Sabine Kerschbaumer

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