Rohe Kartoffeln gehören nicht in den Futternapf für Hunde

Essensreste werden gern als Hundefutter verwendet. Enthalten sie gekochte Kartoffeln ist das völlig in Ordnung. Doch Vorsicht bei rohen oder gar grünen Kartoffeln - ihr Verzehr kann bei Hunden und vielen anderen Tieren zu Vergiftungserscheinungen führen.

Kartoffeln für Hunde

Warum sind Kartoffeln für Hunde giftig?

Das in Kartoffeln enthaltene Solanin, ein Alkaloid der Nachtschattengewächse, ist nicht nur für den Menschen schädlich sondern auch für Hunde. Solanin ist vor allem in der Schale, in den Keimen und in grünen Stellen angereichert.

Eine geringe Menge enthält das Fruchtfleisch und nach dem Kochen bleibt davon kaum noch etwas übrig. Der Verzehr von geschälten und gekochten Kartoffeln ist somit unbedenklich.

Kartoffeln für Hunde zubereiten

  • immer schälen und kochen
  • grüne Stellen und Keime entfernen
  • keine Schale von gekochten Pellkartoffeln verfüttern
  • Kochwasser weggießen

Welche Vergiftungserscheinungen können auftreten?

Inwieweit der Hund betroffen ist, hängt von seinem Gewicht und seiner Konstitution ab. Auftreten können:

  • Schleimhautreizung
  • Erbrechen und Durchfall
  • Krämpfe, Störung von Gehirnfunktionen

Welche anderen Tiere sind noch betroffen?

Rohe, gekeimte und grüne Kartoffeln sowie das Kartoffelkraut samt Beeren sind u.a. giftig für Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster, Pferde, Rinder, Schafe, Schweine und Vögel. Gekochte Kartoffeln können in Maßen verfüttert werden.

Tipps & Tricks

Buddeln macht ja den meisten Hunden Spaß. Da auch Kartoffelkraut und Kartoffelbeeren giftig sind, solltest Du Deinen Hund besser nicht an das Kartoffelbeet lassen.

Text: Burkhard
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