Warum bekommt meine Kamelie gelbe Blätter?

Die Kamelie gilt nicht zu Unrecht als ein wenig heikel und pflegebedürftig. Auf Pflegefehler oder einen ungünstigen Standort reagiert sie schnell mit verfärbtem Laub, abfallenden oder braunen Blütenknospen oder auch dem Verlust ihrer wunderschönen Blüten.

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Gelbe Blätter können oft auf falsches Gießen zurückgeführt werden

Daher sollten Sie bei den ersten Anzeichen von Schäden bei Ihrer Kamelie sofort reagieren. Gelbe Blätter können sehr verschiedene Ursachen haben. Eine zu geringe Luftfeuchtigkeit oder Wasserzufuhr kann ebenso der Grund sein wie ein zu warmer oder zu sonniger Standort. Oft ist auch der Boden nicht sauer genug, weil mit kalkhaltigem Wasser gegossen oder der falsche Dünger verwendet wird.

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Eventuelle Ursachen für gelbe Blätter:

  • Nährstoffmangel
  • Wassermangel
  • zu trockene Luft
  • gießen mit kalkhaltigem Wasser
  • zu viel Sonne
  • zu warmer Standort

Wie kann ich meiner Kamelie helfen?

Steht Ihre Kamelie an einem wenig geeigneten Platz, dann ist ein Standortwechsel die erste Hilfsmaßnahme, die Sie in Angriff nehmen sollten. Kamelien mögen es lieber kühl als warm, daher sind sie prinzipiell keine Zimmerpflanzen, auch wenn sie im Handel gern als solche angeboten werden. Ein vollsonniger Standort im Freiland ist ebenfalls ungeeignet.

Kontrollieren Sie außerdem den Boden beziehungsweise die Erde. Ist sie zu trocken, dann gießen Sie Ihre Kamelie ausgiebig. Zu nasse Erde tauschen Sie gegen trockene aus. Verwenden Sie am besten Rhododendronerde, sie bietet einen optimalen pH-Wert für Ihre Kamelie.

Ist es schlimm, wenn meine Kamelie Blätter verliert?

Kamelien gehören zu den immergrünen Pflanzen, verlieren ihr Laub im Herbst also nicht. Trotzdem leben die einzelnen Blätter nicht ewig, sondern nur etwa drei Jahre. Ein gewisser Blattverlust ist daher völlig normal. Verliert Ihre Kamelie jedoch zu viele Blätter auf einmal, dann sollten Sie der Ursache auf den Grund gehen.

Tipps

Mit der Gabe von etwas Rindenmulch können Sie den Boden leicht verbessern.

Text: Ursula Eggers
Artikelbild: traction/Shutterstock

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