Die Anbaugebiete der Haselnuss

Obgleich Deutschland zusammen mit Italien als größter Abnehmer für Haselnüsse gilt, ist Deutschland als Anbaugebiet für diese Pflanze unbedeutend. Doch welche sind die führenden Länder des Haselnussanbaus und welche Ertragsmengen werden dort eingefahren?

Haselnuss Anbaugebiete

Das bedeutendste Anbaugebiet: die Türkei

Die Türkei stellt das Land dar, in dem die meisten Haselnüsse angebaut und geerntet werden. Dies ist vermutlich an den historischen Ursprung der Haselnuss angelehnt. Sie findet ihren Ursprung und klimatisch perfekten Standort an der türkischen Schwarzmeerküste.

800.000 Tonnen Haselnüsse sind es pro Jahr, die in der Türkei auf 660.000 Hektar Land geerntet werden und ihre Reise in den Rest der Welt antreten. Das hauptsächliche Anbaugebiet erstreckt sich vom Ort Rize bis zur Region von Akcakoca (schwül-warmes Klima).

Mit der Menge von 800.000 Tonen hat die Türkei rund 70 % der Weltproduktion an Haselnüssen inne. Dabei musste die Produktion bzw. der Anbau in den letzten Jahrzehnten hochgefahren werden, da der Weltbedarf an Haselnüssen stark gestiegen ist.

Weitere Anbaugebiete der Haselnuss

Neben der Türkei wird die Haselnuss in weiteren Ländern angebaut. Auf Rang zwei steht Italien mit 85.232 Tonnen Haselnüssen pro Jahr. Diese werden auf circa 70.000 Hektar Land angebaut.

Folgende Länder kommen als Anbaugebiete im Stellenwert nach der Türkei und Italien (Stand 2012):

  • Italien mit 85.232 Tonnen
  • USA mit 30.000 Tonnen
  • Aserbaidschan mit 29.634 Tonnen
  • Georgien mit 24.700 Tonnen
  • China mit 23.000 Tonnen
  • Iran mit 21.440 Tonnen
  • weitere Länder mit weniger Ernteerträgen: Spanien, Polen und Frankreich

Tipps & Tricks

Die türkischen Haselnüsse gelten aufgrund der dort idealen Standortverhältnisse als die besten Haselnüsse. Halten Sie daher beim Kauf möglichst nach türkischen Haselnüssen Ausschau.

Text: Anika Gütt
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