Geranie

Geranien vermehren: Drei einfache Methoden

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Geranien lassen sich einfach durch Stecklinge vermehren. Dieser Artikel erklärt detailliert, wie Sie Stecklinge schneiden, bewurzeln und zu kräftigen, blühfreudigen Pflanzen heranziehen.

Pelargonien vermehren
Geranienstecklinge bilden auch im Wasser Wurzeln

Geranien vermehren durch Stecklinge

Die Vermehrung von Geranien mittels Stecklingen ist eine bewährte Methode mit hoher Erfolgsquote. Im Folgenden wird detailliert beschrieben, wie Sie Geranien erfolgreich durch Stecklinge vermehren.

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Auswahl der Mutterpflanze

Wählen Sie eine gesunde und kräftige Mutterpflanze. Die Pflanze sollte frei von Krankheiten und Schädlingen sein, da nur so optimale Bedingungen für das Wachstum der Stecklinge gewährleistet sind.

Zeitpunkt für die Stecklingsvermehrung

Der ideale Zeitpunkt zur Stecklingsvermehrung liegt zwischen Juli und August. In dieser Zeit sind die Triebe ausgereift genug, und die Stecklinge haben ausreichend Zeit, um vor dem Winter Wurzeln zu bilden.

Schneiden der Stecklinge

Verwenden Sie eine scharfe Schere oder ein Messer, um etwa 10-15 cm lange Stecklinge zu schneiden. Jeder Steckling sollte mindestens zwei Blattpaare haben. Schneiden Sie direkt unter einem Blattansatz und entfernen Sie die unteren Blätter.

Bewurzelung der Stecklinge

Die Stecklinge können in Anzuchterde oder Wasser bewurzelt werden.

Bewurzelung in Anzuchterde

  1. Vorbereitung der Anzuchterde: Befüllen Sie kleine Töpfe oder eine Anzuchtschale mit nährstoffarmer Anzuchterde.
  2. Einsetzen der Stecklinge: Setzen Sie die Stecklinge etwa 2 cm tief in die Erde.
  3. Angießen der Stecklinge: Gießen Sie vorsichtig an.
  4. Standortwahl: Stellen Sie die Stecklinge an einen warmen, hellen Ort, allerdings ohne direkte Sonneneinstrahlung.
  5. Pflege der Stecklinge: Halten Sie die Erde feucht, aber nicht nass.

Bewurzelung in Wasser

  1. Vorbereitung des Wassergefäßes: Füllen Sie ein Glas oder eine Vase mit frischem Wasser.
  2. Einsetzen der Stecklinge: Stellen Sie die Stecklinge ins Wassergefäß.
  3. Standortwahl: Stellen Sie das Gefäß an einen warmen, hellen Ort, aber meiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.
  4. Wasserwechsel: Wechseln Sie das Wasser regelmäßig, um Fäulnis zu vermeiden.

Einpflanzen der bewurzelten Stecklinge

Sobald die Stecklinge Wurzeln gebildet haben, setzen Sie sie in größere Töpfe mit Blumenerde um.

Pflege der jungen Geranienpflanzen

Junge Geranienpflanzen benötigen regelmäßige Pflege, um kräftig und blühfreudig zu wachsen.

Gießen

Gießen Sie die Pflanzen regelmäßig mit zimmerwarmem Regenwasser, jedoch ohne Staunässe. Besser öfter in kleinen Mengen gießen, insbesondere bei jungen Pflanzen.

Düngen

In der Wachstumsperiode sollten die Pflanzen wöchentlich oder alle 14 Tage mit Flüssigdünger versorgt werden, um das Wachstum und die Blütenbildung zu fördern.

Standort

Geranien benötigen einen sonnigen bis halbschattigen Platz, der sie vor starkem Wind und Regen schützt. Mehrere Stunden Sonnenlicht am Tag sind ideal.

Überwinterung

Geranien sind nicht winterhart und müssen frostfrei überwintert werden. Eine kühle, helle Umgebung mit Temperaturen zwischen vier und zehn Grad Celsius ist optimal. Halten Sie die Pflanzen während dieser Zeit möglichst trocken.