Geranien vor kalter Temperatur schützen

Geranien - gemeint sind die häufig auf Balkonen gepflanzten Sommerblumen, nicht die heimischen Storchschnäbel - gelten als besonders temperaturempfindlich. Das verwundert auch nicht, stammen die so üppig blühenden Pflanzen doch aus den südostafrikanischen Wüstengebieten und sind daher ganz andere Temperaturen als bei uns üblich gewöhnt.

Pelargonien Temperatur
Geranien vertragen keine Temperaturen unter 5 Grad

Geranien vertragen keinen Frost

Dazu gehört auch, dass Geranien keinen Frost vertragen. Bestenfalls sollte die Temperatur während der Wachstumsperiode nicht tiefer als fünf bis zehn Grad Celsius sinken, denn dann stellt die Pflanze solange ihr Wachstum ein, bis es wieder wärmer wird. Eine Ausnahme ist die Überwinterung, dort sind die genannten Gradzahlen optimal – schließlich soll die Pflanze nicht vorzeitig austreiben.

Geranien Temperatur: Nachts ist Frost besonders schädlich

Es schadet den Geranien allerdings auch nicht, wenn die Temperaturen kurzfristig unter fünf Grad Celsius fallen – vorausgesetzt, es gibt keinen Frost. Insbesondere Nachtfrost vertragen die Pflanzen nicht, weshalb sie nach Möglichkeit erst nach den Eisheiligen – wenn also keine kalten Nächte mehr zu erwarten sind – ausgepflanzt werden sollten.

Tipps

Bei entsprechender Witterung, d. h. Außentemperaturen im zweistelligen Bereich, können Sie Ihre Geranien auch schon früher auf den Balkon stellen. Dann jedoch ist es sinnvoller, die Pflanzen über Nacht hereinzuholen.

Text: Ines Jachomowski

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