Das Geißblatt – Merkmale dieser Kletterpflanze

Viele Geißblattarten sind verbreitet unter anderen das Wald-Geißblatt, Garten-Geißblatt, Immergrüne Geißblatt, Feuer-Geißblatt und Japanische Geißblatt. Während manche Arten sommergrün und andere immergruen sind, sind wiederum andere halbimmergün. Doch wie wachsen sie?

Geißblatt klettern
Das Geißblatt hat keine Haftwurzeln, sondern windet sich um seine Kletterhilfe

Kletternd ohne zusätzliche Hilfe

Das Geißblatt ist ein Kletterstrauch, der seinen Ursprung in vielen Teilen der Erde findet. Unter anderen kommt er natürlich in Europa, Asien und den USA vor. Es besitzt keine Haftwurzeln, sondern windet sich an Objekten empor. Es ist rechtswindend. Seine Triebe können meterlang werden und verholzen im Laufe der Zeit.

Lesen Sie auch

Die durchschnittliche Wuchshöhe

Unter anderen können das Gold-Geißblatt, das Garten-Geißblatt und das Wald-Geißblatt Wuchshöhen von bis zu 10 m erreichen. Andere Arten wie beispielsweise das Rote Geißblatt und das Feuer-Geißblatt sind mit einer Wuchshöhe von circa 4 m eher kleinwüchsig.

Wuchs ist vom Standort abhängig

Wer ein Geißblatt pflanzt, sollte den Standort ansehen. Ist es schattenreich, wachsen Geißblätter langsamer, verzweigen sich weniger und verkahlen schneller. Doch wenn sie wollen und es ihnen möglich ist, wachsen sie zum Licht hin. Am liebsten stehen sie im Halbschatten in einem feuchten Boden. Dort wachsen sie pro Jahr durchschnittlich 40 bis 60 cm.

Welche Objekte zum Beklettern geeignet sind

Im Gegensatz zum Efeu benötigt das Geißblatt eine Unterstützung beim Klettern. Es ist empfehlenswert, nicht nur an Rankhilfen zu denken, sondern auch an Querelemente, die als Sicherung vor dem Abrutschen dienen. Als Rankobjekte eignen sich unter anderen:

  • Pergolen
  • Lauben
  • Zäune
  • Tore
  • Bäume und Sträucher
  • Hausfassaden mit Drahtseilen
  • Bambusstäbe
  • Spaliergitter
  • Wände
  • Holzschuppen

Welche Pflege braucht diese Kletterpflanze?

So wie andere Kletterpflanzen auch kann das Geißblatt schnell überhand nehmen und lästig werden. Daher sollte es regelmäßig einem Schnitt unterzogen werden. Außerdem braucht es ein stetig feuchtes Milieu im Erdreich. Sein Nährstoffbedarf ist mäßig. In nährstoffreichen Böden braucht es keine regelmäßige Düngergabe.

Tipps & Tricks

Ob als natürliche Abgrenzung, als Sichtschutz, Blütenschmuckgewächs oder anderes – zwischen dieser Kletterpflanze und anderen Pflanzen sollte ein Mindestabstand von 3 m eingehalten werden.

Text: Anika Gütt

Melde Dich für unseren Newsletter an

Erhalten Sie den monatlichen Gartenjournal Newsletter in Ihr E-Mail Postfach. Abmelden ist jederzeit möglich.