Der richtige Standort für Clematis – ein Überblick

Die Wahl des Standortes bestimmt wesentlich Blühfreudigkeit, Wachstum und Gesundheit einer Waldrebe. Erfahren Sie hier, welche Licht-, Temperatur- und Bodenverhältnisse als Optimum für Clematis gelten. So gleichen Sie kleine Defizite aus.

Clematis

Die Waldrebe bevorzugt gemäßigte Bedingungen

Hinsichtlich Wüchsigkeit und Blütenpracht gilt die Clematis als Pflanze der Superlative. Geht es um die idealen Bedingungen am Standort, erweist sich die Kletterpflanze indes als durchaus moderat in ihren Ansprüchen. In diesen Lagen gibt die Waldrebe ihr Bestes:

  • Sonniger bis halbschattiger Standort ohne pralle Mittagssonne
  • Gerne geschützt vor Wind und Regen unter einem Dachvorsprung
  • Nährstoffreicher, humoser Boden mit erstklassigem Wasserabzug
  • Vorzugsweise ein pH-Wert um 6,0

Dank grandioser Züchtungserfolge beherbergt die moderne Clematis-Familie Arten und Sorten, die traditionelle Grundregeln auf den Kopf stellen. So begegnen Sie mittlerweile einigen Sonnenanbetern, die von der Faustregel des schattigen Fußes nichts wissen wollen. Die hier aufgeführten Standortbedingungen sind daher stets auf die individuellen Ansprüche der gewählten Waldrebe noch zu erweitern.

So optimieren Sie den Boden am Standort

Erweist sich das Erdreich am favorisierten Standort als verdichtet und besonders lehmhaltig, lässt sich dieses Manko so beheben:

  • Den Boden 2 Spaten tief auflockern
  • Anreichern mit 3-5 Litern Kompost je Quadratmeter
  • Feinkörnigen, gewaschenen Sand und Hornmehl einarbeiten

Steht kein Kompost zur Verfügung, hält der Fachhandel geeignete Bodenhilfsstoffe bereit. So hat sich gekörnter Rinderdung als wirksam in der Verbesserung des Erdreichs für eine Waldrebe erweisen.

Tipps & Tricks

Mit der Clematis ‘Erika’ sind neidische Blicke über den Gartenzaun garantiert. Die Goldmedaillengewinnerin von 2013 trumpft auf mit Blüten von bis zu sagenhaften 20 Zentimetern Durchmesser. Da diese Züchtung nicht höher gedeiht als 2,50 Meter, kommt sie sowohl für das Spalier als auch den Kübel in Betracht.

Text: Paula Jansen
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