Buche Merkmale
Buchen zeigen eine sehr schöne Herbstfärbung

Welche Besonderheiten zeichnen eine Buche aus?

Nicht umsonst sind Buchen die in Deutschland am häufigsten vorkommenden Laubbäume. Das Laub hat eine wunderschöne Herbstfärbung und das Holz lässt sich vielseitig verwenden. Besonderheiten und Merkmale der Buche.

Warum werden Buchen auch Rotbuchen genannt?

Das Laub der Gemeinen Buche ist grün. Der Name Rotbuche rührt daher, dass das Holz eine leicht rötliche Färbung aufweist. Wird es gedämpft, entsteht der Rotton, der gerade im Möbelbau sehr geschätzt wird.

Wunderschöne Herbstfärbung der Buchenblätter

Buchen treiben im Frühjahr hellgrün aus. Das Laub zeigt im Sommer eine satte grüne Farbe. Bei der Blutbuche ist das Laub sogar dunkelrot oder grün-rot. Im Herbst verfärben sich die Blätter zu einem sehr leuchtenden Gelborange bei Rotbuchen und zu einem Rotorange bei Blutbuchen.

Buchenlaub hängt sehr lange am Baum

Viele Buchenarten tragen ihr Laub sehr lange, obwohl es sich um sommergrüne Bäume handelt. Die Blätter hängen oft bis zum Neuaustrieb im Frühjahr am Baum, bevor sie zu Boden fallen.

Diese Besonderheit macht die Buche zu einer beliebten Heckenpflanze, denn sie ist auch im Winter noch blickdicht.

Merkmale des Buchenstammes

  • Rinde erst dunkelgrün-schwarz, später silbergrau
  • Stamm wenig genarbt
  • Rinde nur leicht rissig
  • Borke zerbröselt und fällt als Staub ab

Es gibt einige Merkmale, die den Buchenstamm unverwechselbar machen. In Buchenwäldern fällt besonders die hellgraue bis silbergraue Farbe des Stamms auf.

Außerdem lässt sich eine Buche dadurch bestimmen, dass der Stamm sehr glatt wirkt. Die Stellen, an denen einst Äste gesessen haben, sind gut erkennbar.

Oft ist unter der Buche hellgrauer Staub zu sehen. Dabei handelt es sich um die Borke, die bei einer Buche keine großen Schuppen bildet, sondern zu Staub zerbröselt und abfällt.

Buchen sind sehr gut schnittverträglich

Zu den Besonderheiten der Buche gehört außerdem, dass sie außerordentlich gut schnittverträglich ist. Sie verträgt sogar einen Schnitt bis ins Altholz. Allerdings sollten große Wunden mit künstlicher Rinde verschlossen werden, damit keine Krankheitserreger eindringen können.

Tipps

Buchenblätter sind im Gegensatz zu den Früchten essbar. Die Blätter werden in der Naturmedizin für die Heilung von Geschwüren und bei Zahnfleischproblemen eingesetzt. Bucheckern dagegen sind giftig, können aber geröstet gegessen werden.

Text: Sigrid Hestermann

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  1. JoseeRizal64
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