Blutpflaume verliert Blätter: Ursachen bekämpfen

Sollten die fallenden Blätter kleine Löcher aufweisen, kann es sich um die Schrot-Schusskrankheit handeln. Unregelmäßige, vereinzelte Löcher sind ein Hinweis auf Schädlingsbefall. Außerdem spielen ungeeignete Rahmenbedingungen oft eine Rolle. Erfahren Sie, was zu tun ist.

Blutpflaume verliert Blätter

Erkennen

Der Obstbaum wirft im Herbst sein Laub ab. Sobald die letzten Früchte geerntet sind, beginnen die Vorbereitungen der winterlichen Ruhe. Wenn die Blutpflaume zu einem anderen Zeitpunkt seine Blätter abwirft, sollten Hobbygärtner dies als Achtungszeichen wahrnehmen.

Symptome:

  • zahlreiche Blätter fallen herunter
  • Laub ist mit unregelmäßigen Löchern versehen.
  • keine Larven oder Schädlinge am Baum sichtbar

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Die Diagnose heißt in diesem Fall:

  • Nährstoffmangel
  • ungeeigneter Standort (zu feucht)
  • fehlende Baumscheibe

Sofortiges Handeln

Wenn es sich um eine junge Blutpflaume handelt, empfiehlt sich ein kompletter Standortwechsel. Alternativ heben Sie die oberen Erdschichten ab und reichern den Boden mit einer Mischung aus Kompost und Hornspänen (45,56€ bei Amazon*) an.

Unabhängig davon, ob es sich um einen Strauch oder Baum handelt, wird eine große Baumscheibe benötigt. Der Durchmesser dieser sollte mindestens 100 Zentimeter betragen. Bei älteren Bäumen ist diese entsprechend größer zu halten. Für ein vorteilhaftes Bodenambiente empfiehlt sich das Auftragen einer dicken Schicht aus Rindenmulch.

Die Baumscheibe ermöglicht den kleinen, oberflächig liegenden Wurzeln eine freie Entfaltung. Zudem wird das Wachstum von Unkraut verhindert. Im Einzelfall sind Standorte stark mit Moos bewachsen. Eine Baumscheibe verhindert ein Überwachsen des Baumstammes.

Zusätzliche Düngung empfehlenswert

Im Sinne einer Akutbehandlung empfiehlt sich die zusätzliche Gabe von Spezialdünger. Auf diese Weise tankt die Blutpflaume wieder neue Energie und treibt im Folgejahr prächtig aus.

Tipps & Tricks

Informieren Sie sich vor dem Kauf über die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Sorte. Auf diese Weise können Risikofaktoren schon bei der Pflanzung ausgeschlossen werden.

FT

Text: Burkhard

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