Junge Blutpflaume umpflanzen: So einfach geht´s

Ältere Bäume eignen sich nicht für einen Standortwechsel. Die jungen Tiefwurzler können umgepflanzt werden. Wir geben Ihnen hilfreiche Hinweise für eine erfolgreiche Umsetzung.

Blutpflaume verliert Blätter

Grundlagen

Der ideale Zeitpunkt zum Umpflanzen ist der zeitige Herbst, bevor die ersten Fröste kommen. Nach der Ernte verträgt der junge Obstbaum pünktlich zur Winterruhe einen Standortwechsel. Beachten Sie, dass der Tiefwurzel an der Oberfläche viele kleine Wurzeln ausbildet. Diese dürfen beim Ausgraben nicht beschädigt werden.

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Entsprechend ist der Wurzelballen komplett freizulegen. Er ist etwas größer, als die Baumkrone. Bereiten Sie im Vorfeld bereits das Pflanzloch vor. So wird das Austrocknen der Wurzeln vermieden.

Tipp:

  • Wurzeln und Baumkrone verschneiden
  • Ziel: in etwa die gleichen Maße

Einpflanzen

Das Loch muss in etwa doppelt so groß sein, wie der Wurzelballen. Die Erde der Sohle wird leicht aufgelockert, um eine Verdichtung des Bodens zu vermeiden. Zudem wird der Aushub mit Humus angereichert. Alternativ eignet sich eine Mischung aus Kompost und Hornspänen.(13,23€ bei Amazon*)

Tipp:

Sandiger Boden eignet sich nicht als Standort für das Ziergehölz.

Vor dem Einpflanzen wird der Wurzelballen der Blutpflaume in reichlich Wasser getränkt. Dann positionieren Sie die Blutpflaume im Zentrum des Loches. Die Erde beim Auffüllen zwischendurch andrücken. Auf diese Weise bekommt das Pflänzchen Halt und Luftlöcher werden vermieden. Bei Bedarf kann ein Stützpfosten zur Absicherung direkt beim Einpflanzen mit integriert werden.

Anschließende Versorgung

Nach dem Einsetzen unterstützt die regelmäßige Gabe von kalkfreiem Wasser (Regenwasser) die Anwurzelung. Damit der Boden während dieses wichtigen Prozesses nicht gefriert, sollte das Gehölz auf keinen Fall zu spät umgepflanzt werden. Von einem Ortswechsel im Frühjahr sollte generell abgesehen werden.

Tipps & Tricks

Die Blutpflaume erfreut mit üppigem Ertrag auf Beeten, Obstwiesen oder gar in Kübeln. Für enge Standorte bieten sich Zwergzüchtungen oder schwachwüchsige Blutpflaumen an.

FT

Text: Burkhard

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