Welche Regeln für die richtige Pflege von Begonien beachten?

Zuerst die wichtigsten Regeln für die richtige Begonienpflege auf einen Blick. Damit Deine Begonien immer voller Blüten- und Farbenpracht bleiben. Weitere erfolgserprobte Tipps für einen blühenden Blickfang im Zimmer, Balkon und Garten. Begonienpflege auf einen Blick.

Begonien Pflege

Der optimale Standort

  • luftig heller Platz
  • halbschattig bis schattig
  • nur Morgen- und Abendsonne
  • keine pralle Mittagssonne

Richtig Gießen und Befeuchten

  • 2 – 3 mal wöchentlich
  • Staunässe vermeiden
  • während der Überwinterungsphase nur befeuchten
  • Passende Düngergaben nach Jahreszeit
  • im Frühjahr und Sommer wöchentlich
  • im Herbst 1 – 2 mal im Monat
  • im Winter kein Dünger

Perfekte Begonienpflege leicht gemacht

Begonien blühen in allen Farbvarianten. Deshalb zählen sie zu den beliebtesten Zierpflanzen. Das besondere Plus: Alle Begoniensorten sind pflegeleicht, sodass Hobby-Gärtner schnelle Erfolgserlebnisse genießen dürfen.

Wo und wie Begonien richtig einpflanzen?

Du möchtest Begonien einpflanzen? Am besten eignet sich ein halbschattiger oder schattiger Standort ohne direkte Mittagssonne. Begonien sind Schattenpflanzen, deren Blätter und Blüten in direkter Sonne verbrennen! Morgens und abends dagegen freuen sich die Pflanzen über Sonnenlicht. Der optimale Begonienstandort ist halbschattig, luftig und ohne Mittagssonne. Die Erde sollte nährstoffreich und sehr gut wasserdurchlässig sein. Hierzu ein Drittel bis zur Hälfte Sand unter die Blumenerde mischen.

Wer Begonien in Balkonkästen einpflanzt, sollte eine Drainage aus Blähton oder Kies einfüllen. Für Balkonkästen eignen sich Hänge- und Knollenbegonien. Beide Begoniensorten gibt es in unzähligen Varianten von Blüten- und Laubfarben. Im Frühjahr und Herbst genügt wöchentlich ein bis zwei Mal gießen.

Aufgrund der fleischigen Blätter und Triebe reagieren Begonienpflanzen empfindlich gegen mechanische Einwirkungen. Starker Wind, Hagel oder Regen beschädigt Blätter, Triebe und Blüten. Es empfiehlt sich, Begonien an entsprechend geschützten Stellen zu pflanzen und lange Triebe zu befestigen oder zusätzlich zu stützen.

Gilt bei der Begonienpflege weniger ist mehr?

So pflegeleicht Begonien einerseits sind, so durstig sind sie andererseits. Insbesondere an heißen Sommertagen verdursten Begonien ohne zusätzliche Wasserration schnell. Deshalb ausreichend gießen. Aber Staunässe unbedingt vermeiden! Diese ist für Begonien viel schädlicher als kurze Trockenheit. Bei Zimmerbegonien den Wasserhaushalt täglich kontrollieren. Du willst Deiner Begonie eine besondere Freude machen? Dann gieße sie mit lauwarmen Wasser und gönne ihr eine Dusche aus einer Sprühflasche.

Außer Liebe, Luft und Wasser benötigen Begonien regelmäßig Nährstoffe. Bewährt haben sich Langzeitdünger oder wöchentliche Düngergaben. Denn die üppigen Blüten brauchen Kraft. Vorratsdünger wie beispielsweise Blaukorn eignet sich in geringer Dosis ebenfalls. Hier gilt: Weniger ist mehr. Wenn Du verblühte Blüten und beschädigte Blätter regelmäßig entfernst, blüht die Pflanze länger und wird robuster. Ab Spätherbst kann man das Düngen einstellen.

Begonien stammen aus tropischen Regionen. Deshalb dürfen sie im Frühjahr erst ins Freie, wenn kein Frost mehr droht. Im Herbst sollten sie frühzeitig in frostfreien Räumen überwintern. Auf Minustemperaturen reagieren sie empfindlich und sterben ab.

Tipps & Tricks

Begonien lassen sich mit Fuchsien oder Edellieschen kombinieren. So kannst Du schattige Standorte farbenfroh gestalten. Für einen Blütentraum das ganze Jahr.

Text: Regina Müller
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