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Es gibt viele Möglichkeiten, ein Beet einzufassen

Beeteinfassung selber machen

Mit einer hübschen Begrenzung geben Sie nicht nur den Blumen einen attraktiven Rahmen, sie weisen auch den Rasen in seine Grenzen und erleichtern sich dadurch die Mäharbeit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Beetumrandung, von denen wir Ihnen hier die gängigsten, die sich zudem allesamt im DIY verwirklichen lassen, vorstellen möchten.

Welche Materialien bieten sich an?

Je nachdem welche Optik zur Gartengestaltung passt und wie viel Geld und Arbeit Sie investieren wollen, bieten sich für die selbst gebaute Begrenzung unterschiedliche Materialien an:

  • Holz
  • Randsteine
  • Pflanzen wie Buchsbaum
  • Ziegel

Die Rasenkante aus Holz

Diese Beeteinfassung fügt sich sehr gut in naturnahe Gärten ein und ist unkompliziert zu bauen. Vorbehandelte Halbrundhölzer (Palisaden), die auf der Rückseite verbunden sind, können Sie direkt mit einem Gummihammer in den Boden einbringen. Ebenfalls sehr hübsch: Geflochtene Elemente aus Weidenruten. Diese können Sie im DIY ganz einfach selbst bauen:

  • Richtschnur spannen und drei bis fünf Pflöcke je Meter senkrecht einschlagen
  • Ruten einflechten, dabei auf ein harmonisches Gesamtbild achten.
  • Dicke Teile des Flechtmaterials sollten stets auf dünne treffen.

Beeteinfassung aus Palettenholz

Diese etwas robustere Begrenzung eignet sich insbesondere für das Gemüsebeet, denn Sie können daran sogar Pflanzenvliese befestigen. Diese eher schlichte und zweckmäßige Beetumrandung ist zudem sehr kostengünstig.

Auch hier geben in die Erde eingeschlagene Pflöcke den nötigen Halt. An diesen werden die langen Bretter der zerlegten Paletten angenagelt. Es ist empfehlenswert, das Holz im Vorfeld zu streichen, um es witterungsbeständig zu machen.

Ziegel- oder Klinkersteine

Diese Beetbegrenzung ist im DIY ebenfalls sehr einfach umzusetzen. Sie können die Steine einfach als Abgrenzung auf das Beet legen. Stabiler wird die Kante, wenn Sie die Steine in ein Betonbett setzen, was völlig unkompliziert ist:

  • Das Erdreich etwa 15 Zentimeter tief ausheben.
  • Stäbe einschlagen und eine Richtschnur spannen.
  • Sand- und Schotter einfüllen und mit einem Mörtelbett auffüllen.
  • Ziegel in dieses Bett drücken, dabei an der Richtschnur orientieren.
  • Einige Tage aushärten lassen und im Anschluss Erde bis an die Kante verteilen.

Die lebende Beeteinfassung

Beeteinfassungen aus Pflanzen wie Buchs werden seit hunderten von Jahren verwendet. Möchten Sie keine Einfassung aus Holz selbst bauen, sind Sie eine attraktive Variante. Nach dem Setzen erweist sich diese Beetumrandung als sehr pflegeleicht, denn Sie muss nur gelegentlich in Form geschnitten werden.

Tipps

Die sogenannte „Englische Rasenkante“, der nahtlose Übergang zwischen Rasen und Beet, hat viele Anhänger. Allerdings ist dies Beetbegrenzung sehr pflegeintensiv. Sie müssen den Rasen mindestens alle vier Wochen neu abstechen um sicherzustellen, dass das Grün nicht in das Beet hineinwächst.

Text: Michaela Kaiser Artikelbild: Nina Esk/Shutterstock

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