Bereichernde Ideen zum Kombinieren der Bartiris

Der Reichtum an Farben, den die Welt der Bartiris aufzeigt, ist kaum zu überbieten. Dank diesem und auch ihrer Anpassungswilligkeit ist es nicht schwer, die Bartiris – auch als Schwertlilie bekannt – mit anderen Gewächsen zu kombinieren.

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Pfingstrosen und Bartiris harmonieren schön zusammen

Welche Faktoren sind beim Kombinieren der Bartiris zu beachten?

Für ansprechend synergetische Effekte sollte Sie beim Kombinieren der Bartiris die nachfolgenden Faktoren als bedeutsam erachten:

  • Blütenfarbe: weiß, rosa, violett, gelb, orange, rot, blau oder fast schwarz
  • Blütezeit: Mai bis Juni
  • Standortanforderungen: vollsonnig, durchlässiger und eher trockener Boden
  • Wuchshöhe: bis zu 120 cm

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Berücksichtigen Sie bei der Wahl von Pflanzpartnern für die Bartiris ihre zu erreichende Wuchshöhe. Diese ist abhängig von der jeweiligen Art: Während die Halbhohe Bartiris bis zu 70 cm hoch ragt, wird die Hohe Bartiris wesentlich größer.

Eindrucksvoll wirkt das Zusammenfügen mit Stauden, die zur selben Zeit erblühen wie die Bartiris. Doch Sie können sie auch mit Pflanzen in Gesellschaft setzen, die erst zeitversetzt erblühen und somit ein länger zu bestaunendes Blütenmeer schaffen.

Bartiris weisen häufig mehrere knallige Farben auf und wirken für sich schon auffällig. Daher ist es empfehlenswert, sie mit dezenter gefärbten Gewächsen zu kombinieren oder eher schlichte Bartiris zu wählen für Kombinationen mit bunteren Begleitpflanzen.

Bartiris im Beet oder im Kübel kombinieren

Die hohen Arten der Bartiris sollten im Hintergrund eines Beetes ihren zugewiesenen Platz finden. Die kleineren Exemplare dürfen sich hingegen im Vordergrund ansiedeln. In Gegenwart von blühfreudigen Stauden, aber auch von duftigen Kräutern und friedfertigen Bodendeckern können Sie wundervolle optische Reize setzen.

Passende Begleitpflanzen für die Bartiris sind unter anderem:

  • Mohn
  • Lavendel
  • Steppen-Salbei
  • Frauenmantel
  • Rittersporn
  • Pfingstrosen
  • Gräser wie Nest-Blaugras, Blauschwingel und Kleines Chinaschilf
  • Taglilien

Bartiris mit Pfingstrosen kombinieren

Die Pfingstrosen passen zu den Bartiris, sollten jedoch in einem respektvollen Abstand gepflanzt werden. Die Zwei Gewächse präsentieren ihre Blüten zur selben Zeit und wirken im Zusammenspiel schlichtweg aufsehenerregend. Besonders schön sind Kombinationen aus weißen Pfingstrosen mit violetten Bartiris. Da die Blüten beider Pflanzen recht farbintensiv und groß sind, ist es ratsam, einfarbige Sorten zu wählen.

[bild:beet|bartiris,pfingstrose]

Bartiris mit Frauenmantel kombinieren

Sehr beliebt ist die Kombination aus Frauenmantel und Bartiris. Der Frauenmantel schafft mit seinem eher rundlichen Wuchs ein tolles Pendant zum aufrecht strebenden und eher geradlinigen Wuchs der Bartiris. Achten Sie bei dieser Vereinigung jedoch darauf, den Frauenmantel nicht zu dicht an die Bartiris zu setzen, denn Bartiris mögen es nicht, wenn ihr Rhizom beschattet wird.

[bild:beet|bartiris,frauenmantel]

Bartiris mit Mohn kombinieren

Der Mohn vermittelt schwungvolle Leichtigkeit und wiegt sich gern im Wind, während die Bartiris eher Stolz und Beständigkeit ausdrückt. Neben dem optischen Ausgleich überzeugt diese Kombination, da beide Gewächse trockene Standorte in voller Sonne problemlos vertragen. Wie wäre es, wenn Sie einzelne Mohnpflanzen wie zum Beispiel den Türkenmohn zwischen eine Gruppe aus blauen oder weißen Bartiris pflanzen?

[bild:beet|bartiris,papaver]

Bartiris als Strauß in der Vase kombinieren

Als Schnittblumen können Sie die Bartiris in frühsommerliche Sträuße integrieren oder sie zum Tonangeber machen. Fantastische Kombinationen erzielen Sie beispielsweise mit Tulpen oder Pfingstrosen. Beachten Sie jedoch, das Arrangement farblich nicht zu überladen, sondern eher harmonische Übergänge zu kreieren.

  • Tulpen
  • Narzissen
  • Pfingstrosen
  • Lupinen
  • Schleierkraut
[bild:vase|bartiris,tulpen,schleierkraut]
Text: Anika Gütt
Artikelbild: Jorge Salcedo/Shutterstock

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