Schwertlilie

Schwertlilien richtig düngen: Dosierung & wichtige Tipps

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Iris benötigen für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blüte die richtigen Nährstoffe. Dieser Artikel erklärt den Nährstoffbedarf der Iris und gibt praktische Tipps zur optimalen Düngung.

Schwertlilie düngen
Düngen Sie Ihre Iris möglichst sparsam

Bedarf der Iris an Nährstoffen

Iris bevorzugen einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden. Ein ausgewogenes Verhältnis von Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K) ist entscheidend für ein gesundes Wachstum und eine üppige Blüte. Stickstoff fördert das Laubwachstum und die allgemeine Gesundheit der Pflanze, Phosphor unterstützt die Wurzelentwicklung und die Blütenbildung, und Kalium stärkt die Zellstrukturen und verbessert die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten und Schädlinge. Großblumige Iris-Sorten haben einen höheren Nährstoffbedarf und profitieren von regelmäßigen Düngegaben. Eine Düngung mit einem Verhältnis von 6-8-12 (NPK) ist für diese Sorten empfehlenswert.

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Zeitpunkt der Düngung

Der optimale Zeitpunkt für die Düngung von Iris liegt im Frühjahr, wenn die Pflanzen nach dem Winter auszutreiben beginnen. In dieser Phase erhalten sie wichtige Nährstoffe, die für das Blatt- und Wurzelwachstum sowie die Blütenbildung notwendig sind. Eine zweite Düngung im Frühsommer trägt zur kontinuierlichen Nährstoffversorgung bei und unterstützt die Pflanzen während der gesamten Wachstumsperiode.

  • Frühjahr (März/April): Stickstoffreicher Dünger wird oberflächlich in den Boden eingearbeitet, um das Wachstum der Triebe zu fördern.
  • Frühsommer (Mai/Juni): Eine Nachdüngung mit etwa der halben Menge des Frühjahrsdüngers unterstützt die Blütenbildung.

Eine Herbstdüngung ist nicht erforderlich, da die Versorgung während der Wachstumsphase ausreichend ist.

Geeignete Düngemittel

Für die Düngung von Iris eignen sich verschiedene Düngemittel, die sowohl organisch als auch mineralisch sein können.

Organische Düngemittel

Organische Düngemittel verbessern die Bodenstruktur und versorgen die Pflanzen nachhaltig mit Nährstoffen. Beispiele hierfür sind Kompost, der das Bodenleben fördert und wichtige Spurenelemente liefert, und Hornspäne, die einen höheren Stickstoffgehalt zur langfristigen Nährstoffversorgung haben.

Mineralische Düngemittel

Mineralische Dünger bieten eine präzise Nährstoffversorgung und sind in verschiedenen Formulierungen erhältlich, z.B. Dünger mit dem NPK-Verhältnis 6-8-12. Langzeitdünger geben nach und nach Nährstoffe ab und unterstützen die Pflanze über einen längeren Zeitraum effektiv.

Spezialdünger für Iris

Spezialdünger sind auf die spezifischen Bedürfnisse von Iris abgestimmt. Sie enthalten meist das optimale Verhältnis von Stickstoff, Phosphor und Kalium sowie wichtige Spurenelemente für gesundes Wachstum und reichhaltige Blüte. Besonders für großblumige Iris-Sorten sind solche Düngemittel vorteilhaft.

Düngung bei Neupflanzung

Bei der Neupflanzung von Iris ist die Bodenvorbereitung entscheidend:

  • Anreicherung des Bodens mit abgelagertem Kompost für eine gute Ausgangsdüngung und Stärkung des Bodenlebens.
  • Ausheben des Pflanzlochs, sodass die Wurzeln der Iris ausreichend Platz haben.
  • Einarbeitung einer kleinen Menge organischen oder mineralischen Düngers zur Unterstützung der Nährstoffversorgung, wobei ein hoher Stickstoffgehalt vermieden werden sollte, um Fäulnis zu verhindern.

Diese Maßnahmen fördern die Wurzelbildung und kräftige Etablierung der Pflanzen.

Dosierung und Ausbringung

Die Dosierung des Düngers sollte sorgfältig erfolgen, um die Pflanzen optimal zu versorgen und Überdüngung zu vermeiden. Düngegaben zwischen 60 und 100 g pro Quadratmeter reichen aus. Im Frühsommer kann die Düngermenge halbiert werden.

Der Dünger sollte gleichmäßig um die Pflanzen herum verteilt und leicht in den Boden eingearbeitet werden, ohne die Wurzeln zu beschädigen. Nach der Düngung ist gründliches Wässern wichtig, um die Nährstoffe in den Boden einzuspülen.

Iris im Topf düngen

Iris im Topf benötigen regelmäßig Nährstoffe, da das Substrat im Topf begrenzt ist. Während der Wachstumsperiode empfiehlt sich eine Düngung alle zwei bis drei Wochen mit einem ausgewogenen Dünger (NPK-Verhältnis 6-8-12). Achten Sie darauf, das Rhizom nicht vollständig zu bedecken und gießen Sie moderat, um Staunässe zu vermeiden.