Die verschiedenen Sorten der Bartiris

Die Bartiris wird in der Regel als Rhizom relativ knapp unter der Erdoberfläche in den Gartenboden gepflanzt. Die grundsätzlich relativ einfach zu pflegenden Pflanzen zeichnen sich dadurch aus, dass die verschiedenen Sorten durchaus unterschiedliche Wuchscharakteristika, Blütezeiten und Standortansprüche aufweisen.

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Die Iris barbata 'Helen Proctor" besticht mit ihrer eindrücklichen Färbung

Die drei Gruppen der verschieden hohen Bartiris-Sorten

Die aus der Kreuzung von Iris variegata und Iris palida entstandene Bartiris erfreut sich weltweit mittlerweile einer immer größeren Beliebtheit, sodass Zuchtversuche insgesamt schon deutlich über 200 verschiedenen Sorten hervorgebracht haben. UM die sehr heterogen beschaffenen Sorten besser in eine gewisse Ordnung bringen zu können, werden sie anhand ihrer Wuchshöhe üblicherweise in drei große Gruppen zusammengefasst:

  • die Barbata-Nana-Gruppe
  • die Barbata-Media-Gruppe
  • die Barbata-Eliator-Gruppe

Während es sich bei der Barbata-Nana-Gruppe um die niedrigsten Sorten der Bartiris handelt, umfasst die Barbata-Media-Gruppe die mittelgroßen Sorten. In der Barbata-Eliator-Gruppe finden sich wiederum die Sorten der Bartiris, die besonders große Wuchshöhen erreichen.

Besonders beliebte Sorten der Bartiris

Innerhalb der “kleinen” Bartiris-Sorten sind die Sorten ‘Melon Honey’, ‘Little Bucaneer’ und ‘Fairy Ballet’ besonders beliebt. Unter den mittelhohen Sorten erfreuen sich die Sorten ‘Swizzle’, ‘Arctic Fancy’ und ‘Con Brio’ besonders großer Beliebtheit. Die besonders gerne gepflanzten Sorten der Barbata-Eliator-Gruppe sind ‘Champagne Waltz’, ‘Provencal’, und ‘Old Black Magic’.

Eine besonders prächtige Bartiris-Sorte

Die Iris barbata-media ‘Helen Proctor’ ist eine mittelhohe Bartiris-Sorte, die sich durch ihre besondere Blütenfarbe auszeichnet. Die Blüten sind am unteren Ansatz fast tiefschwarz gefärbt, während sie zum oberen Ende hin in ein zauberhaftes Lila übergehen. Diese Sorte blüht früh und mit relativ kleinen Blüten, die sich aber besonders lange halten.

Tipps

Der besondere Reiz der Bartiris liegt darin, verschiedene Sorten mit unterschiedlicher Höhe und verschiedenen Blütenfarben miteinander zu kombinieren. Da die verschiedenen Sorten auch zu durchaus unterschiedlichen Zeitpunkten zwischen Frühjahr und Hochsommer blühen, lässt sich eine lange Blütezeit in einem Staudenbeet voller Bartiris erreichen.

Text: Alexander Hallsteiner
Artikelbild: Vilor/Shutterstock

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