Wann ist die Amaryllis nach der Blüte zu schneiden?

Ein verwelkter Ritterstern wirft regelmäßig die Frage auf nach dem fachgerechten Rückschnitt. Lesen Sie hier, wann und wie Sie eine Amaryllis nach der Blüte richtig schneiden.

Amaryllis verblüht
Verblühtes sollte regelmäßig entfernt werden
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Ritterstern etappenweise schneiden – Wie Sie es richtig machen

Eine liebevoll gepflegte Amaryllis bezaubert uns bis in den Februar hinein mit ihrer Blütenpracht. Mit dem Ende der Blütezeit fällt der Startschuss für die sommerliche Wachstumsperiode, die ihrerseits mündet in eine herbstliche Ruhephase. Zu den Schlüsselfaktoren im Pflegeprogramm zählt ein schrittweiser Rückschnitt, in Kombination mit einem ausgewogenen Wasser- und Nährstoffhaushalt. So geht es:

  • Verwelkte Blüten zeitnah ausputzen
  • Im Februar/März den vergilbten, verdorrten Blütenstandsschaft 5 cm oberhalb der Zwiebel abschneiden
  • Spätestens jetzt setzt das Wachstum der Blätter ein
  • Von April bis Juli alle 14 Tage düngen und regelmäßig von unten gießen

Im Juli reduzieren Sie die Wasserzufuhr sukzessive. Ab August erhält der Ritterstern weder Wasser noch Dünger und verweilt an einem kühlen, dunklen Standort. Jetzt zieht die Zwiebel das Laub ein und lagert die darin befindlichen Nährstoffe als Reserve ein. Schneiden Sie die Blätter erst dann ab, wenn sie abgestorben sind.

Amaryllis immergrün kultivieren

Englische Gärtner fanden heraus, dass ein Ritterstern nicht zwingend auf eine trockene, dunkle Ruhephase im Herbst angewiesen ist. Stattdessen nimmt die Pflanze einen halbschattigen Standort bei kühlen 10 bis 15 Grad Celsius ein. Wasser erhält die Amaryllis schlückchenweise, sodass die Blätter nicht einziehen und vergilben.

Nach 3 Monaten topfen Sie den Ritterstern um und kürzen die Blätter auf 10 cm ein. Daraufhin stellen Sie den Topf an einen sonnigen, warmen Fensterplatz und gießen regelmäßig. Sprießen die ersten Knospen, setzt das gewohnte Pflegeprogramm ein.

Text: Paula Jansen
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