Amaryllis übersommern
Die Amarylliszwiebeln werden nicht überwintert sondern übersommert

So überwintern Sie eine Amaryllis vorbildlich

Die fachgerechte Überwinterung stellt die Weichen für einen prachtvoll blühenden Ritterstern. Wie Sie die Zwiebel im Verlauf ihrer Ruhepause richtig behandeln, finden Sie hier heraus.

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Ruheperiode erstreckt sich von August bis Dezember

Kalendarisch betrachtet, endet die Überwinterung einer Amaryllis vor dem Beginn des Winters. Damit ein Ritterstern mit seiner exotischen Blütenpracht die Advents- und Weihnachtszeit farbenfroh erleuchtet, bedarf die Zwiebel im Vorlauf einer Ruhephase. Auf diese Pflege kommt es an:

  • Ab August nicht mehr gießen und düngen
  • Im September den Ritterstern an einen dunklen, kühlen Standort verbringen
  • Im Oktober die eingezogenen Blätter von der Zwiebel abschneiden

Die Überwinterung verläuft in geregelten Bahnen, wenn sich die Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad Celsius bewegen. Angesichts dieser dunklen, trockenen und kühlen Rahmenbedingungen kann die Zwiebel regenerieren und frische Kräfte sammeln für eine weitere Blütezeit.

So läuft die Überwinterung aus

Im November neigt sich die Ruhepause ihrem Ende zu. Die Vorfreude auf eine malerische Ritterstern-Blüte steigt. Nehmen Sie jetzt die Pflanze einmal genau in Augenschein. Wachsen aus der Bodenöffnung im Topf Wurzelstränge heraus, ist es der Zwiebel zu eng in ihrem Topf. Pflanzen Sie die Amaryllis daher um in frisches Substrat. Ab diesem Zeitpunkt gießen Sie wieder regelmäßig. Zugleich nimmt der Ritterstern seinen angestammten Platz auf der sonnigen, warmen Fensterbank wieder ein.

Tipps

Topfen Sie einen Ritterstern am Ende der Überwinterung um, halten Sie Ausschau nach Brutzwiebeln für die Vermehrung. Eine umsichtig gepflegte Zwiebel bringt fleißig Tochterzwiebeln hervor. Ab einem Durchmesser von 3 cm, schneiden Sie die Nachkommenschaft ab. Eingetopft in einen Mix aus Blumen- und Kakteenerde, verwandeln sich die Mini-Zwiebeln im Handumdrehen in eine neue Amaryllis.

Beiträge aus dem Forum

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  2. Verluste durch Utra-Sommer 2018

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  3. erster Schnitt Feigenbaum

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  4. Moos kontra magere Blumenwiese als Bienenweide

    Hallo Leute, ihr schreibt, dass Moos auf schattigen und mageren Böden gut gedeiht. Diese Magerkeit brauche ich aber gerade für die Wildblumen, die auch magere Böden bevorzugen. Habe extra Rasenziegel abgetragen und Sand eingestreut. Und nun ist alles bedeckt mit Moos. Was soll ich tun? Ich muss dazu sagen, dass in den ersten 2 Jahren die Bienenweide wunderbar bunt vielfältig geblüht hat. Und jetzt nur noch Moos!

  5. Pilze im Haus (Keller) züchten ... Myzelvermehrung

    Hallo an alle Pilzfreunde! (Stachelbär, ich weiß inzwischen, Du bist nicht so der Pilzfan... hahaha) Folgender Sachverhalt: Habe im Januar Pilzmyzel gekauft um im Haus bzw. Keller meine eigenen Shitakes, Austernpilze und Kräuterseitlinge zu züchten bzw. vielmehr einfach wachsen zu lassen. Funktioniert super! (Pilzgerichte hängen uns schon zum Halse raus- haha) Hab alle Regeln des Myzel-Produzentens befolgt und die geimpften Ballen bei 11-13 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 75-90 Prozent gehalten, alle paar Tage mit Duschkopf abgebraust. Anbei ein Foto vom Kräuterseitling in der 3ten Wachtumsphase der Fruchtkörper. (heute aufgenommen) Laut Myzel-Züchter ist der Ballen, der die Nährstoffe liefert, []

  6. Heckenpflanzen

    Hallo, ich habe jetzt ein Haus mit Garten und möchte diesen neu gestalten. Derzeit stehen hier ganz viele Nadelgehölze. Ich möchte einige der Heckenpflanzen entfernen und das Ganze durch insekten- und vogelfreundliche Sträucher ersetzen. Gerade am Rand des Gartens möchte ich eine bunte Strauchreihe haben. Allerdings habe ich nicht sehr viel Platz. Ich mag Schlehe und Holunder sehr gern, aber diese wuchern leider sehr stark. Hat jemand eine Idee, welche Sträucher ich nehmen könnte? Ich habe schon an Sommerflieder gedacht. Danke im Voraus für eure Ratschläge.