Zypresse umpflanzen – Was Sie dabei beachten müssen

Wie alle Nadelbäume mag die Zypresse den Umzug an einen neuen Standort nicht. Zypressen sollten Sie deshalb nur umpflanzen, wenn diese noch nicht zu lange am bisherigen Platz gewachsen sind. Was Sie beim Umpflanzen beachten müssen.

Zypresse umsetzen
Nur sehr kleine Zypressen können umgepflanzt werden

Welche Zypressen Sie noch umpflanzen können

Zypressen sind schnellwüchsig und bilden ein starkes Wurzelgeflecht aus. Je länger der Baum an einem Standort steht, umso dichter und länger werden die Hauptwurzeln. Sie lassen sich später kaum noch ausgraben, ohne sie dabei zu beschädigen.

Pflanzen Sie deshalb nur Zypressen um, die maximal vier Jahre am alten Platz gestanden haben. Bei älteren Bäumen sollten Sie auf das Umpflanzen besser verzichten, da Sie zudem einen Kleinlaster mit Seilwinde brauchen, um den Wurzelballen mit Erde auszuheben und zu transportieren.

Bei älteren Bäumen und Hecken ist es meist sinnvoller, gleich eine neue Zypresse zu pflanzen oder eine neue Hecke anzulegen.

Die beste Zeit zum Umpflanzen

Wenn sich das Umpflanzen der Zypresse nicht vermeiden lässt, warten Sie bis zum Herbst. Dann ist der Boden gut durchfeuchtet und besteht nicht die Gefahr, dass er austrocknet.

Bereiten Sie ein ausreichend großes Pflanzloch vor. Düngen Sie die Pflanzerde allenfalls mit etwas Hornspäne oder reifem Kompost.

So pflanzen Sie eine Zypresse um

  • Wurzelballen möglichst vollständig ausgraben
  • Zypresse vorsichtig ausheben
  • mit Erde in neues Pflanzloch setzen
  • gut einschlämmen
  • Erde auffüllen und festtreten

Entfernen Sie die unteren Äste, damit Sie die Zypresse besser ausgraben können. Halten Sie beim Ausgraben einen Abstand von mindestens 50 Zentimetern zum Stamm ein. Bei hohen Bäumen sollte der Abstand noch größer sein.

Setzen Sie bei höheren Bäumen einen Stützpfahl neben den Stamm, damit die Zypresse möglichst gerade wächst.

Pflege nach dem Umpflanzen

Nach dem Umpflanzen braucht die Zypresse einige Zeit, um sich an ihrem Standort einzugewöhnen. Dabei werden einige Nadeln braun.

Der neue Standort muss regelmäßig gewässert werden, ohne dass dabei Staunässe entsteht.

Tipps

Zypressen vertragen weder Trockenheit noch Staunässe. Wenn Sie den Baum umsetzen müssen, sorgen Sie dafür, dass die Erde am neuen Standort gut wasserdurchlässig ist. Anderenfalls sollten Sie unbedingt eine Drainage anlegen.

Text: Sigrid Hestermann

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