Schmucke Ziergräser im Garten

Bei Ziergräsern fällt sofort die unglaubliche Formen - und Farbenvielfalt auf. Das Spektrum reicht vom kleinen Ziergras, welches als Lückenfüller im Beet gern gepflanzt wird, bis hin zu großen Rohrkolbengewächsen, die als Solitärgewächs die Blicke des Betrachters auf sich ziehen.

Ziergräser im Beet
Ziergräser können bunte Blumenbeete elegant untermalen

Wissenswertes über die Ziergräser

Man unterscheidet zunächst vier Pflanzenfamilien:

  • Echte Gräser oder Süßgräser
  • Sauer- oder Riedgräser
  • Binsengewächse
  • Rohrkolbengewächse

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Ein weiterer Unterscheidungspunkt ist ihre Lebensdauer: es werden ein – und mehrjährige Ziergräser unterschieden.
Die einjährigen Gräser wachsen im Frühjahr aus Samenkörnern, werden im Laufe des Sommers zu erwachsenen Gräsern und werfen im Herbst wieder Samen für die nächste Generation ab.
Die mehrjährigen Gräser sind Stauden, die mit entsprechenden Pflegemaßnahmen über mehrere Jahre hinweg im Staudenbeet kultiviert werden können.

Das Aussehen der Gräser

Wie bereits erwähnt, zeichnen sich Ziergräser durch eine große Vielfalt aus. Es gibt sie in allen möglichen Farbschattierungen, von Grün über Braun und gelb bin hin zu edlem Silber oder grau. Im Laufe des Jahres kann man bei den meisten Gräsern eine Farbänderung beobachten. Manche Arten, wie zum Beispiel die Reitgräser oder Pfeifengräser, bestechen durch ihre prachtvolle Herbstfärbung.

Neben den Farbvarianten ist auch die unterschiedliche Wuchshöhe der Arten interessant. Am spektakulärsten sind die Riesengräser, die an günstigen Standorten bis zu vier Meter hoch wachsen können. Solch ein Gras ist im Garten der absolute Blickfang. Neben den großen Ziergräsern verschönern aber auch die kleinen und sehr kleinen Exemplare das Staudenbeet. Manche Kleinsorten wachsen straff aufrecht, bei anderen wiederum hängen die schmalen, langen Blätter in sanftem Bogen bis auf die Erde.

Der beste Standort

Der Standort ist bei jedem Ziergras unterschiedlich. Reitgras, Pfeifengras und Chinaschilf bevorzugen beispielsweise einen sonnigen Standort im Garten, während die immergrünen Seggen und die Hainsimse eher im Schatten gedeihen.
Der Boden für die Ziergräser sollte locker, nährstoff- und humusreich sein, sowie keine Staunässe aufweisen.

Beispiele für Ziergräser

Ganzjährig grüne Gräser sind zum Beispiel die Riesensegge, die Blaugrüne Binse oder die Hainsimse. Manche Gräser bilden während ihres Wachstums Fruchtstände aus. Hier sind zum einen die Federgräser zu nennen, die kleine und unauffällige Fruchtstände ausbilden und zum anderen die auffälligen Fruchtstände des Wollgrases oder des Silberährengrases.
Am bekanntesten sind die Blütenrispen des Chinaschilfs und des Pampasgrases.

Text: Gartenjournal.net

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