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Veilchen fühlen sich in der Weinkiste pudelwohl

Eine Weinkiste bepflanzen

Sie haben eine hübsche Weinkiste zu Hause und wollen sie zu etwas Sinnvollem nutzen? Weinkisten können Blumen, Kakteen und sogar Obst und Gemüse ein Zuhause geben. Im Folgenden erhalten Sie Ideen, wie Sie Ihre Weinkiste bepflanzen können sowie eine Anleitung, wie Sie dabei Schritt für Schritt vorgehen.

Die schönsten Ideen für die Weinkiste

  • Der Mini-Steingarten: Kreieren Sie eine Mini-Landschaft, indem Sie gekonnt kleine und große Steine auf der Erde in der Weinkiste verteilen. Setzen Sie in die Zwischenräume Sedum-Pflanzen und kleine Kakteen oder andere Sukkulenten.
  • Der Kräutergarten: Salbei, Pfefferminze, Rosmarin und Co. gedeihen hervorragend in der Weinkiste und sehen besonders schön in der Küche auf dem Fensterbrett oder dem Balkon aus.
  • Obst und Gemüse aus der Kiste: Salat, Kresse und sogar Erdbeeren lassen sich hervorragend in der Kiste auf dem Balkon oder der Terrasse ziehen.
  • Herbst- oder Frühlingskiste: Dekorieren Sie saisonal! Pflanzen Sie im Frühjahr Narzissen, Hyazinthen oder Krokusse in die Kiste und dekorieren Sie österlich. Im Herbst setzen Sie Herbstanomen, Herbstchrysanthemen und das winterharte Heidekraut und dekorieren Sie mit Kastanien, bunten Blättern und Zierkürbissen.

Schritt für Schritt die Weinkiste bepflanzen

Für das Bepflanzen der Weinkiste benötigen Sie:

  • eine oder mehrere Weinkisten
  • Teichfolie o.ä.
  • Tacker
  • Blähton oder zerbrochene Keramik
  • Gartenerde oder Blumenerde
  • eventuell wasserfeste Farbe oder Lack
  • optional: Kieselsteine, Moos oder Mulch

1. Die Weinkiste wasserdicht auskleiden

Wenn Sie Ihre Weinkiste(n) im Freien stehen haben wollen, sollten Sie sie zunächst mit einer wetterfesten Farbe oder Lack streichen. Besonders schön, vor allem, wenn Sie mehrere Weinkisten bepflanzen wollen, wirken harmonisch abgestimmte kräftige Farbtöne.
Legen Sie dann Ihre Weinkiste mit der Teichfolie oder einer anderen reißfesten Folie aus. Lassen Sie die Folie etwas überlappen und tackern Sie sie fest.

2. Drainage

Wer seine bepflanzten Weinkisten im Freien stehen lassen will, sollte in den Boden der Teichfolie mehrere Löcher schneiden, sodass überschüssiges Regenwasser abfließen kann. Bedecken Sie die Drainagelöcher mit einer Tonscherbe oder ähnlichem, damit sie nicht verstopfen können.
Geben Sie dann als zusätzlichen Schutz vor Nässe eine Schicht Blähton oder Keramikscherben in die Weinkisten.

3. Mit Erde befüllen

Stellen Sie nun Ihre Weinkisten an den gewünschten Standort und füllen Sie sie mit Erde.
Je nach gewünschter Bepflanzung kann es sinnvoll sein, etwas Kompost unterzuheben (z.B. bei Gemüseanbau) oder etwas Sand unterzumischen (z.B. für Sukkulenten). Füllen Sie Ihre Weinkiste zu drei Vierteln mit Erde.

4. Pflanzen setzen

Setzen Sie nun die von Ihnen ausgewählten Pflanzen an die gewünschte Stelle und füllen Sie die restliche Erde auf. Lassen Sei einen Gießrand von etwa zwei bis drei Zentimeter zwischen Erdoberfläche und Rand der Weinkiste.

5. Optional: Oberfläche bedecken

Um Ihre bepflanzte Weinkiste vor dem Austrocknen zu bewahren und Unkrautwachstum zu verhindern, können Sie die Erde zum Abschluss mit Kieselsteinen, Mulch oder Moos bedecken.

Tipps

Eine optisch sehr ansprechende Variante für größere Flächen ist das Stapeln von mehreren bepflanzten Weinkisten als Pyramide. Stapeln Sie zuerst die mit Folie ausgelegten und lackierten Kisten, bevor Sie sie mit Erde befüllen und bepflanzen.

Text: Sara Müller Artikelbild: Jenny Summers/Shutterstock

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