Einen Pflanzkübel mit Wasserspeicher selber bauen

Ein Pflanzkübel mit eigenem Wasserspeicher? Da reibt sich der faule Gärtner die Hände, der keine Lust hat, täglich den Wasserhaushalt seiner Blumen zu prüfen. Aber auch der fleißige Gärtner wird hier hellhörig, denn so ein praktisches Gefäß kann man ganz einfach selber bauen.

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Blähton kann Wasser speichern

Nützlichkeit trifft Ästhetik

Wenn Ihnen bei dem Gedanken eines Wasserspeichers zuerst ein großer Wassertank in den Sinn kommt, liegen Sie vollkommen falsch. Unser Pflanzkübel besitzt neben seiner praktischen Funktion auch ein tolles Aussehen. Während Sie die Blume in einen kleineren Topf innerhalb des Wasserspeicher pflanzen, dient der äußere, größere Topf als Auffangbehälter.

  1. Schrauben Sie einen Kasten aus witterungsfestem Douglasienholz zusammen.
  2. Legen Sie diesen mit einer Folie aus.
  3. Pflanzen Sie Blumen in Tontöpfe.
  4. Hängen Sie diese so in den Kasten, dass sie den Boden nicht ganz berühren.

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Dass die Tontöpfe nicht auf dem Boden aufsetzen ist wichtig, damit keine Staunässe entsteht. Dennoch haben die Wurzeln die Möglichkeit, aus dem Loch im Boden der Tontöpfe hinaus zu wachsen und sich mit Wasser zu versorgen.

Alternativen zum Wasserspeicher in Kastenform

Im Fachhandel erhalten Sie als Alternative zum Beispiel wasserspeichernde Matten, die Sie unter den Pflanzkübel legen. Andere Exemplare schneiden Sie klein und mischen sie in die Blumenerde. Auch Granulate wie Blähton sind eine nützliche Methode, den Wassergehalt des Substrats nicht jeden Tag kontrollieren zu müssen.
Für einen alternativen Wasserspeicher müssen Sie aber eigentlich gar kein Geld ausgeben: eine wasserspeichernde Matter ersetzen Sie, indem Sie einen herkömmlichen Schwamm zerschneiden und in die Erde geben. Außerdem erfahren Sie hier, wie Styropor als Drainage dient.

Text: Gartenjournal.net
Artikelbild: Bogdan Sonjachnyj/Shutterstock

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