Vorsicht bei der Gartenarbeit – Walzenwolfsmilch ist giftig!

Im April blüht die Walzenwolfsmilch (Euphorbia myrsinites) und ist zu diesem Zeitpunkt schon von Weitem an ihren leuchtend gelben Blüten zu erkennen. Der bis zu 25 Zentimeter hoch wachsende Frühblüher gehört zu der sehr artenreichen und weltweit vertretenen Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae) und wird hierzulande gern in Steingärten kultiviert. Doch Vorsicht: Die Pflanze ist hochgiftig und kann schmerzhafte Verätzungen hervorrufen.

Walzen-Wolfsmilch gefährlich
Die Walzen-Wolfsmilch ist giftig

Wolfsmilch trägt ihren Namen nicht umsonst

Die Walzenwolfsmilch trägt ihren gefährlich klingenden Namen nicht ohne Grund – ebenso wie alle anderen der schätzungsweise 2200 verschiedenen Arten der Wolfsmilchgewächse. Schließlich ist ein hungriger Wolf ebenso bissig wie der Milchsaft der Pflanze, deren Inhaltsstoffe Hautreizungen und sogar starke Verätzungen hervorrufen können. Dabei lässt sich der latexartige Milchsaft nicht gänzlich mit Wasser und Seife entfernen, kann aber mit fetthaltigen Cremes beseitigt werden. Sobald die Schleimhäute (Mund und Rachenraum, Verdauungsorgane, Augen) sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Tipps

Arbeiten Sie niemals ohne Schutzmaßnahmen mit Wolfsmilchgewächsen, sondern verwenden Sie immer Handschuhe, lange Kleidung sowie eine Schutzbrille. Der Milchsaft tritt auch bei geringfügigen Verletzungen aus.

Text: Ines Jachomowski

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