Euphorbia

Euphorbia: Wie giftig sind diese Pflanzen wirklich?

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Der im deutschsprachigen Raum gebräuchliche Name Wolfsmilch für die Gattung der zahlreichen Euphorbia-Arten kommt nicht von ungefähr: Wolfsmilchgewächse sondern bei Verletzungen einen ätzenden Milchsaft ab, der in den meisten Fällen durchaus gesundheitsgefährdend sein kann.

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Beim Schneiden etc. von Wolfsmilchgewächsen sollten auf jeden Fall Handschuhe getragen werden
AUF EINEN BLICK
Sind Euphorbia-Pflanzen giftig?
Euphorbia, auch bekannt als Wolfsmilchgewächse, sind giftig, da sie einen ätzenden Milchsaft enthalten, der Schmerzen und Verätzungen verursachen kann. Besondere Vorsicht beim Umgang mit diesen Pflanzen ist empfohlen, um Reizungen von Augen und Atemwegen zu vermeiden.

Die Gefahren der Wolfsmilchgewächse

Der latexartige, gerinnende Milchsaft der Euphorbien enthält neben weiteren Giftstoffen sogenannte Di- und Triterpenester. Dadurch können besonders an den empfindlichen Schleimhäuten starke Schmerzen und Verätzungen hervorgerufen werden. Werden Wolfsmilchgewächse geschnitten, können allein die Dämpfe für Reizungen von Augen und Atemwegen sorgen. Achten Sie bei der Kultur von Euphorbien jedenfalls auf:

  • geeignete Schutzmaßnahmen bei der Pflege (Handschuhe (9,00€ bei Amazon*))
  • eine regelmäßige und ausreichende Raumbelüftung
  • die Sicherheit von Kleinkindern und Haustieren

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Zimmerpflanzen ohne Panik pflegen

Trotz der gefährlichen Inhaltsstoffe der Euphorbien müssen diese nicht zwangsläufig von der Fensterbank verbannt werden. Bei genauerer Betrachtung wirken sehr viele beliebte und attraktive Zimmerpflanzen beim Verzehr oder auch bereits bei Berührung gesundheitsschädlich. Sie sollten allerdings eine gewisse Sensibilität im Umgang mit den Pflanzen besitzen, um sich gefahrlos an deren exotischer Schönheit erfreuen zu können.

Tipp

Wer gerne auf Nummer sicher gehen möchte, sollte bei der Auswahl von Zimmerpflanzen mitunter nach Alternativen zur Spuckpalme und zur dreikantigen Wolfsmilch suchen. Schließlich stehen einige Wolfsmilcharten sogar unter dem Verdacht, die Entwicklung von Krebstumoren begünstigen zu können.

Bilder: Inna Reznik / Shutterstock