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Auch der Weihnachtsstern ist ein Wolfsmilchgewächs

Euphorbia-Arten: Eine Pflanzengattung mit beeindruckender Vielfalt

Bis heute wurden weltweit deutlich über 2.000 Pflanzenarten entdeckt, die der riesigen Gattung der Euphorbien zugerechnet werden. Im deutschsprachigen Raum beziehen sich bei der sogenannten "Wolfsmilch" viele gebräuchliche Namen für deren Vertreter auf den milchigen Pflanzensaft, der in den meisten Fällen auch nicht gerade ungiftig ist.

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Grundsätzliche Kennzeichen von Wolfsmilcharten

Diese Pflanzengattung präsentiert sich alles andere als einheitlich, denn Euphorbien sind oftmals:

  • krautig wachsend oder zu Sträuchern und Bäumen verholzend
  • einjährig oder ausdauernd
  • besitzen wechselständige, gegenständige oder in Wirteln angeordnete Laubblätter
  • sind dornig oder unbewehrt

Rund die Hälfte aller Euphorbien-Arten kommt mit sehr wenig Niederschlag bzw. Bewässerung aus, was in der Fachsprache als „xerophytisch“ bezeichnet wird. Häufig sind Pflanzenarten der Gattung Euphorbia sukkulent und besitzen wie der einfach zu vermehrende Bleistiftstrauch dickfleischige Zweige, an denen nur im Neuaustrieb kleinformatige Blätter zu entdecken sind. Alle Wolfsmilcharten bedürfen bei der Pflege einer gewissen Vorsicht, da beim Rückschnitt sofort der giftige und schon bei Berührung hautreizende Milchsaft austritt.

Prominente Vertreter unter den Zimmerpflanzen

Da die meisten Euphorbia-Arten aus tropischen oder subtropischen Regionen stammen, werden sie hierzulande in der Regel nur als Zimmerpflanze oder teilweise als Kübelpflanze mit sommerlicher Freilandsaison kultiviert. Besonders prominente Vertreter der Gattung sind beispielsweise:

Pflegehinweise für verbreitete Arten der Euphorbia

Die meisten Euphorbien bevorzugen einen hellen, wenn nicht sogar vollsonnigen Standort. Da es sich großteils um sukkulente Pflanzen handelt, sollte bei der Pflege auf besonders zurückhaltend dosierte Wassergaben geachtet werden. Während der Wintermonate sollte der jeweilige Standort zwar frostfrei, aber durchaus etwas kühler temperiert sein. Außerdem werden die Euphorbien in dieser Ruhephase noch einmal trockener gehalten als sonst.

Tipps

Die giftige Wirkung des milchigen Latex-Pflanzensafts der Euphorbien sollte nicht unterschätzt werden. Bei allen Arten der Wolfsmilch sollten Schnittmaßnahmen daher stets nur mit Schutzhandschuhen und besonderer Vorsicht durchgeführt werden. Da schädliche Wirkungen sogar über die Atemluft möglich sind, sollten größere Exemplare im Gewächshaus nur bei ausreichender Belüftung geschnitten werden.

Text: Alexander Hallsteiner Artikelbild: R R/Shutterstock

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